Himmlische Erscheinung (117/248)

Emil-Guck-in-die-Luft

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Himmelserscheinung

Knapp verfehlt

 

Der Himmel war so blau – soooo blau. Die Vöglein zwitscherten. Die Frösche konzertierten lautstark mit den Enten um die Wette. Ab und zu lachte ein Kind.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 26. April 2015 waren die endlich reparierte Hosentasche und die Trennung von einigen Erinnerungsstücken ohne Erinnerungswert.
 
Tageskarte 2015-04-27: Die Fünf der Münzen.

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Seit neuestem immer dabei (116/249)

Preisreduziert und klassisch

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Es ist schon ein Weilchen her, da verkaufte eine Buchhandlung ihre Moleskine-Restbestände stark preisgesenkt – also zum halben Preis. Da ich – ich gestehe es schamesrot – tatsächlich absolut überzeugter Nutzer der Kalender dieser Marke bin und mir andere Kladden immer nur wegen des doch recht hohen Preises verkneifen mußte, schlug ich nach und nach mehrfach zu. Reporterkladden in DIN A5, ein Format kleinere in verschiedenen Lineaturen: es steckt wieder ein erklecklicher Vorrat an mitnehmbarem Papier in meinem Schrank (dafür weden die sehr feinen Gelroller knapp). Darunter sind auch mehrere Blankoexemplare.

Nach meinem letzten Stricheleiversuch und den darauffolgenden Ermunterungen trage ich seit einigen Tagen neben der (noch immer bunten) Kritzeleikladde eine dünne Stricheleikladde mit mir herum, für den Fall, daß wiedereinmal etwas Skizzierenswertes vor mir auftaucht.

 

Stricheleikladde

Ab sofort immer dabei.

 

Natürlich ist das seither noch nicht wieder geschehen, daß ich zum Stift greifen und etwas dahinstricheln hätte wollen. Aber für den Fall der Fälle bin ich in Zukunft gerüstet. Es wird auch nicht mehr allzu lange dauern, bis die bunte Textkladde ersetzt werden muß – immerhin stammt der erste Eintrag darin von Walpurgis 2014. Und hätte jene ich nicht ab und zu vergessen und daher auf die in meinem Rucksack deponierten Ersätze zurückreifen müssen, so wäre sie schon längst vollgeschrieben.

Irgendwie reizt mich die Strichelei ja doch, auch wenn mir in den entscheidenden Momenten oft der Mut und die Routine fehlen.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 25. April 2015 waren mal wieder die erledigte Scannerei und das Treffen mit derallerallerallerbesten Freundin.
 
Tageskarte 2015-04-26: Die Zwei der Stäbe.

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In voller Pracht am Wegesrand (115/250)

Blutigrot erblüht

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Was das für ein Strauch ist, weiß ich nicht, muß ich auch nicht wissen. Aber seine Blüten faszinierten mich:

 

blutigrot

Tropfen roten Blutes

 

Blutrot – wie die Liebe.

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 24. April 2015 war die erledigte Hausarbeit.
 
Tageskarte 2015-04-25: Die Sieben der Kelche.

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Todesstilles Stilleben (114/251)

Ein friedvolles Bild

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Stilleben

Blau und Zink und Rost an Bank im Grün
Auf dem Südfriedhof in Halle (Saale) – N 51,461364 E 11,979260.

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 23. April 2015 war leckeres Eis bei Webers in Rockendorf – N 51,423495 E 11,925626.
 
Tageskarte 2015-04-24: Die Zehn der Kelche.

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Der Ursprung im Dunkel (113/252)

Dem Text ausnahmsweise vorausgehend

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Der Schläfer

Ungelenker Versuch
Daraus wurde der Text …

 

Es geschieht selten, daß ich einen Text aus einem Foto gerinnen lasse. Noch seltener geschieht das, was mit dem Schläfer geschah: Da war zuerst eine Zeichnung, diese Zeichnung, eine Strichelei auf Papier (für die Kamera war es zu dunkel).

Naja. Zufrieden bin ich damit nicht: die Schraffierung zu unregelmäßig, die Figur nicht richtig proportioniert, die Kopfhaltung paßt nicht. Aber egal. Nachdem mir letztens bei dem Schwan soviel Mut gemacht wurde, wollte ich ein wenig mehr herzeigen.

[X] Done.

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 22. April 2015 war der endlich fertige Audioschnitt von richtig sterben? und zu Wiederholte Verdächtigungen, die ich im letzten Buchfink bei Radio Corax las.
 
Tageskarte 2015-04-23: Die Drei der Stäbe.

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Dummy 11 (112/253)

Ein Stück davon ist reserviert für …

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“Wer nicht kommt zur rechten Zeit …” Kennt doch jeder, dieses Sprichwort. Ich komme oft genug zu spät und muß von dem restlichen Nichts zehren, denn “… der muß nehmen, was übrigbleibt.” Und von vielem bleibt eben nichts: von den Gummibären, den Schokoladenkeksen, den Träumen, von den Knusperflocken. Doch auch ich kann oft nicht eher aufhören, ehe nicht die Tafel Schokolade aufgegessen ist.

Vielleicht hoffentlich aber finde ich noch einmal einen Menschen, der wird für mich und für den werde ich dann ganz selbstverständlich das letzte Stück Erdbeertorte aufheben, um es gemeinsam mit viel Schlagsahne nackt im Bett oder in der Badewanne sitzend zu verspeisen …

 

 

Ein wirklich sonderbarer Text, von dem ich weiß, daß er fertig ist. Obwohl er absolut nicht danach aussieht, vielleicht sogar verwirrt, verstört. Zurückbehalten mag ich ihn auch nicht, nicht noch länger. Weg damit, raus, raus, raus! Platz für andere Gedanken, Weg frei für neue Sätze und drängende Gedanken. Zettel her oder die Kladde, und her auch mit einem Stift. Schreiben will ich, schreiben.

Oh. Mag sein, es wird nur Gestrichel.

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 21. April 2015 waren nette Nachrichten.
 
Tageskarte 2015-04-22: Die Zwei der Stäbe.

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Wissen, Zeit, Warten (111/254)

Mache ich jetzt Schleichwerbung?

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Sie starrte mich gelb an, aber nicht giftig. Durch die dicke Scheibe des Schaufensters hörte ich sie flehen: “Schau doch wenigsten einmal rein!” Ich wußte bereits beim Durchschreiten der Ladentür, daß ich ihrem Flehen verfallen war und ihrem lockenden Gelb. Das kurze Hineinblättern war nur noch Formsache, mein Unterbewußtsein hatte den Kauf schon längst beschlossen. In der neuen Zeit WISSEN 03/2015 war es dann ein kurzer Absatz des auf Seite 44 gedruckten Artikels “ON_OFF Heute: Warten”, der auch meinen Verstand zur begeisterten Zustimmung zu bringen vermochte.

 

 

«Erzwungene Langsamkeit – oder gar Stillstand – erinnert daran, daß es zu der Geschwindigkeit, mit der wir Richtung Zukunft hasten, eine Alternative gibt: ein langsames Leben, das es ebenso wert ist, gelebt zu werden. Ohne immer kürzere Aufmerksamkeitsspannen und Produktzyklen.»

Sven Stillich in Zeit WISSEN “Das einfache Leben” 03/2015, S. 44 (leider nicht online verfügbar.

 

 

Slow food, Achtsamkeitsübungen, Genußtraining, back to nature – wozu das alles? Wozu all diese seltsamen Bezeichnungen? Brauche ich die wirklich? Helfen sie mir in irgendeiner Art und Weise?

Wenn ich mich wieder darauf besinne, daß mein Leben aus aneinandergereihten Erlebnissen besteht und nicht aus parallelen Prozessen, daß ich mich wirklich immer nur auf eine einzige Sache wirklich konzentrieren kann, daß ich Zeit brauche nicht nur zur Wahrnehmung, sondern noch mehr auch zur Verarbeitung des Wahrgenommenen: Wenn ich also wieder langsamer, in einem mir angemesseneren Tempo lebte und nicht hastete, was verpaßte ich dann? Was entginge mir, wenn ich einem Schmetterling solange beim Trinken zusähe, bis er genug hat und weiterfliegt? Was vermißte ich, wenn ich beim Essen oder Lesen nicht immerzu auf das Schmahrtfohn mit Tatschsgriehn starrte? Wenn ich beim Gehen meine Umgebung und nicht irgendein Video anschaute?

Ich glaube, dann würde ich einfach wieder Leben – nicht einfacher Leben, aber einfach Leben.

In diesem Sinne habe ich schon einen kleinen Schubs in Richtung “einfaches Leben” bekommen.

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 20. April 2015 waren die leckere Nº 16 und die gescannten Zettel.
 
Tageskarte 2015-04-21: IX – Der Eremit.

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Der Schläfer (110/255)

Hauptsache, es hilft gegen den Lärm

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Der Schläfer
 

Seit zwei Stunden sitzt er im Tanzschuppen direkt vor den Boxen am Bühnenrand. Zusammengekauert schläft er dort tief und fest, wo ich selbst mit Gehörschutz nicht einschlafen könnte.

Aber ich weiß, wie er das kann, weil auch ich es einstmals konnte.

Er braucht zusätzlich zu den satten Baßvibrationen im ganzen Körper diese extrem laute Musik, weil nur sie den dissonanten Lärm in seinem Kopf übertönt: das Durcheinander der Erinnerungschöre, das ihn tagtäglich am Einschlafen hindert und am Leben …

 

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 19. April 2015 waren Ausschlafen, erledigte Schnittarbeit, zweisame Zeit, Schaumbad.
 
Tageskarte 2015-04-20: Das As der Stäbe.

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Am anderen Ende der Wahrheit IX (109/256)

Ein unwissendes: Vieleicht?

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Es geschieht immer wieder, wenn ich unterwegs bin auf der Suche nach der Wahrheit, nach ihren Grenzen. Ganz plötzlich ist ein Ende da, ein Verschwinden, das keine Auflösung bringt. Etwas ist vorbei oder verschwunden, fehlt (dabei wußte ich nichteinmal, daß da ein Etwas war) – und mir bleibt Leere.

Ist vielleicht die Ratlosigkeit am anderen Ende der Wahrheit?

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 18. April 2015 waren Ausschlafen, Bratwurst mit Sauerkraut, eine Party und die 1 Jahr und 1 Tag später folgende Fortsetzung.
 
Tageskarte 2015-04-19: Die Acht der Münzen.

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Unirdische Triebe (108/257)

Sieht aus wie auf einem Jupitermond

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In der Nähe der Ententeiche, da wo ich immer meine Steinmännlein baue, sieht es wirklich wunderlich aus zu bestimmten Zeiten.

 

Unirdisch

Unirdisch
Es sprießt – nur was?

 

Manchmal ist die Welt um mich herum noch seltsamer, als ich mir sie vorstellen kann.

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 17. April 2015 war der Buchfink.
 
Tageskarte 2015-04-18: Die Zwei der Schwerter.

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(K)eine Hoffnung (107/258)

Eine andere Möglichkeit

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Von meinem Gang über den Friedhof brachte ich noch etwas mit. Etwas, das ich dort zu finden nie erwartet hätte. Und ich nahm mir vor, es heute hier herzuzeigen (ein wenig Planung muß ja schließlich sein). Und dann stand gestern plötzlich noch die Frage vor mir:

richtig sterben? (Unbedingt lesen!)

 

Grabschmuck

Grabschmuck
Nur eine von vielen weiteren Möglichkeiten.

 

Ich möchte irgendwann selbst den Zeitpunkt bestimmen, an dem ich meinen Engel heiraten werde.

Das Sterben ist ein Abschnitt, ein oder sogar der Prozeß unseres Lebens, der sozusagen mit der Geburt beginnt. Aber ist das Ende des Sterbens, der Tod, wirklich überall, in allem Vorstellbaren, ein absolutes Ende? Oder ist das Verschwinden, ist der Tod der Raupe nicht vielmehr der Lebensbeginn eines Schmetterlings?

Ein Leben nach dem Tod: Noch hat niemand gezeigt, daß es das nicht gibt, denn noch hat niemand herausgefunden, wo das, was mich ausmacht – mein Wissen, meine Gefühle, meine Träume, meine Erinnerungen – bleiben, wohin all das …

Aber Information kann doch nicht so einfach verschwinden, oder?

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 16. April 2015 waren eine geschaffte Frühschicht, ein Besuch im Krankenhaus, leckeres Abendessn.
 
Tageskarte 2015-04-17: Die Drei der Schwerter.

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So klein und fragil (106/259)

Cosi piccola et fragile – in Bild und Ton

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Cairn 02

Steinmännlein in Landschaft

 

Cairn 01

Steinmännlein-Portrait

 

Als ich am Sonntag mein Steinmännlein baute, das wie die meisten meiner Cairns recht klein war und diesmal noch sehr wackelig dazu, kam mir dieses Lied in den Sinn. “Cosi piccola et fragile” – aber wer hat das gesungen? Die Melodie saß mir etwa eine hlabe Stunde im Ohr, ehe ich wieder zuhause war und mich an mein Netbook setzen konnte. Zunächst staunte ich über das Alter des Songs: 1975, also noch vor meiner tatsächlich aktiven Musikhörzeit. Mit zwölf interessierten sich Kinder damals wirklich noch für andere Sachen … Und dann, als ich den Namen las, entfuhr mir ein von einem Schlag an meine Stirn begleitetes, lautes “Natürlich! Wer auch sonst!”

 

 

DRUPI! Diese Stimme ist für mich ebenso unvergeßlich wie die von Percy Sledge, der am 14. April 2015 starb. Deshalb nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier ein weiteres Lied einbette:

 

Hach, beide Lieder erinnern mich an meine ersten Diskobesuche und an die ersten Annäherungsversuche anno Tobak …

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 15. April 2015 waren die wenigen Probleme, die ein Stromausfall im Sender hinterließ, und das am Nachmittag endlich! wieder funktionierende Internet.
 
Tageskarte 2015-04-16: V – Der Hierophant.

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Erholung und Ruhe und Neugier (105/260)

Was zur Installation bisher unnötiger Software auf dem Telefon führte

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Bis zum gestrigen Tag hatte ich zwei Dinge noch nie auf meinem Telefon installiert. Das eine war Twitter &hellip– den ich mir gestern nachmittag irgendwann schon auf das Gerät prökelte. Das andere war ein QR-Scanner – ich war immer der Meinung, daß ich eine solche Spielerei nicht haben möchte und sowieso zu keiner Zeit für auch nur irgendetwas benötigen würde. Auch einen QR-Code-Scanner habe ich seit gestern …

Wie das kam?

Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: Ich war gestern mit meinem Lieblingsdigitalphotoapparat auf dem Südfriedhof in Halle (Saale) unterwegs. Das ist ein recht interessanter Friedhof, ich kenne ihn seit Jahren, weiß auch um einige sehr photogene Motive. Und ich schätze die dort herrschende Stille bzw. die Abwesenheit einer menschgemachten Geräuschkulisse, des permanenten Lärms. Ich kann dort abschalten, mich erholen. Und immer wieder gibt es dor Neues zu entdecken, das ich bei vorhergehenden Besuchen einfach übersehen hatte oder das wirklich einfach neu ist, bisher noch nicht dort war.

Meine heißgeliebte Sigma DP2s ist nicht nur technisch etwas Besonderes, sondern hat auch eine besondere Geschichte, die ich heute aber nicht erzähle. Jedenfalls hatte ich sie lange Zeit viel zu selten in Benutzung. Aber schon am Sonntag und gestern wieder war ich mit diesem Photoapparat unterwegs. Mit dieser Kamera sehe ich vieles ganz anders, ganz andere Dinge, als ich ohne oder mit anderen Kameras sehe. Das liegt vielleicht auch daran, daß die DP2s einen ganz hervorragenden Turnschuh-Zoom hat, aber ansonsten “nur” eine Normalbennweite bietet. Allerdings ist sie komplett manuell einstellbar, automatikfrei.

Etwa 100 Bilder habe ich aufgenommen in gut zwei Stunden, von etwa dreißig bis vierzig Motiven. Eines davon zeige ich gern:

 

Grabdenkmal

Grabdenkmal
Die Namen sind in der Mitte versteckt.

 

Ja. Da ist es. Dieses sonderbare Detail da mitten zwischen den Stelen. Das da:

 

QR-Code

QR-Code
Das machte mich neugierig.

 

Ja. Ein QR-Code. Er war der Anlaß, diese Scanner-App zu installieren. (Hier ist der Code aus Gründen nicht lesbar verändert – hoffentlich.) Übrigens gab es an einem anderen Grab sogar ein Video mit der verstorbenen Person zu sehen.

Meine Neugier hat einfach gesiegt.

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 14. April 2015 war die Zeit auf dem Friedhof mit dem überraschenden Wiedersehen.
 
Tageskarte 2015-04-15: 0 – Der Narr.

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Dummy 10 (104/261)

Das rechte Augenmaß

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Als ich zu Dir kam
war ich Dir fremd
bis ich Deine Hand nahm
und auszog mein Hemd

Als ich bei Dir saß
und Deinen Leib
mit meinem Blick maß
sagtest Du: “Bleib!”

 

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 13. April 2015 waren eine entspannte Schicht und ein sehr leckeres Abendessen.
 
Tageskarte 2015-04-14:  IX – Der Eremit.

P.P.S.: «Erinnern heißt auswählen.» Günter Grass (∗ 16.10.1927 — † 13.04.2015)

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Dummy 09 (103/262)

Das geeignete Lockmittel suchen

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Was ich ihr wohl (an-)bieten könnte, womit sie sich locken und zum Bleiben einladen ließe, die Erfüllung: Das frage ich mich seit Jahren.

 

 

Der Emil

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P.S.: Positiv am 12. April 2015 waren der weitersortierte Papierhaufen (darauf bin ich echt stolz), die vielen Scans, der Besuch am Ententeich.
 
Tageskarte 2015-04-13: Der König der Münzen.

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