Nº 145 (2016): Vierzeiler.

Flußuferreimerei

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Einst schlief ich am Rhein unterm Lindenbaum.
Ich fühlte mich klein und sprang dann im Traum
hinein in die Fluten, ins kühlende Naß.
 
So war das damals! — Ja! So war das!

 

 

Uferweg, Böschungsgras, Rhein mit Rheinkahn, Bäume am Ufer gegenüber

Uferweg, Böschungsgras, Rhein mit Rheinkahn, Bäume am Ufer gegenüber

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 23. Mai 2016 waren ein langer Dialog, Treffen mit Freunden im Radio.
 
Tageskarte 2016-05-24: Die Fünf der Schwerter.

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Nº 144 (2016): Inkonsequent gewesen.

Ja. Deshalb konsequent weitermachen wie bisher.

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Ich stellte gestern erst fest, wie inkonsequent ich doch wirklich bin! Und war davon mehr als nur überrascht. Echt!

Heimlich, still und leise hatte ich mir einen Termin eingetragen für die vergangene Wocheü, genauer: für den 20. Mai 2016. An diesem Tag veröffentlichte ich hier meinen Jahreszahl-ten (2106.) Beitrag und wollte damit bzw. mit dem Beitrag danach auf einen anderen Blog wechseln. Weiterschreiben ja, aber eben in einem anderen Blog, unter einer anderen Überschrift, vielleicht thematisch etwas stringenter. Der Termin wurde mir, mich daran erinnernd, sowohl auf den Rechnern als auch auf dem Telefon angezeigt – und im Papierkalender steht er auch noch immer. Aber ich, ich habe ihn gelesen und trotzdem munter weitergemacht.

Was soll ich jetzt davon halten? Was dazu sagen? Es war geplant, fest vorgesehen, ein anderes Design ist vorbereitet. Aber nichts vom Geplanten ist geschehen, ich mach(t)e einfach weiter wie bisher …

Ach.

Oh.

Pfffft.

 

Na und?

Mache ich eben weiter. Hier. Wie bisher. Für Veränderung ist noch immer genug Zeit – und zum richtigen Zeitpunkt wird auch genügend Grund und Anlaß dafür dasein. Dessen bin ich mir ganz sicher.

Und ganz sicher sage ich dann auch, wo ich “danach” zu schreiben pflege, zu lesen bin. Vorerst bleiben wir von dieser Veränderung verschont.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 22. Mai 2016 war ein langes Gespräch, ein Kompliment, ein verschobener Termin, ein abgebrochenes Training (zu heiß).
 
Tageskarte 2016-05-23: Die Vier der Kelche.

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Nº 143 (2016): Hapsige Sache.

Ganz besondere “Medizin”

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Die Depression, die ich noch immer nicht vollständig losgeworden bin, war und ist mehr als nur eine Störung der alltäglichen Funktion. Sie ließ und läßt mich nachdenklicher an Dinge herangehen, die ich früher einfah nur beiseitegewischt hatte. Ich wurde ernsthafter, tief drinnen, während ich an der Oberfläche vielleicht noch immer clownesk agiere, um Unsicherheit zu überspielen. Klar fehlt mir in bestimmten Situationen Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen auch – doch das kommt eben von diesem mehr nachdenken, nicht mehr leichtfertig übergehen können …

Das bringt mich ganz sicher auch dazu, Fehler zu machen, mich unangepaßt zu verhalten. Aber ist das wirklich so schlimm: Nicht immer angepaßt zu agieren? Irgendwie nehm‘ ich das hin wie Diabetes. Ich darf nicht alles, tu es meist auch nicht und manchmal muß es eben doch die Packung hapsige (mit einem Haps in meinem Mund verschwundene) Miniküsse sein, auf einmal, weil ich wie gestern einen ganz besonderen Appetit habe. Vernunft soll nie mein einziger Antrieb sein.

 

Minischaumküsse in Zartbitter, Weiß und Vollmilch (v.l.n.r.)

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 21. Mai 2016 waren eine ruhige Schicht, ein korrigierter Fehler, ein geänderter Plan, Süßkram.
 
Tageskarte 2016-05-22: Die Zehn der Schwerter.

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Nº 142 (2016): Überraschung.

Szenen im Sendebetrieb

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Eine Flasche Met vom WGT 
Freitag. Ich war nicht mit meiner Buchfink-Sendung an der Reihe, und trotzdem übernahm ich die Schicht Sendedienst, Verzeihung, Sendetechnik von mittags bis abends. Die ist meist ziemlich stressig, weil alle Wochenendsendungen, die nicht live laufen, zusammengeholt werden müssen. D. h. viele Telefonate, viele Mails – und immer wieder die Entscheidung, dann doch eine Wiederholung vorzubereiten. Das wiederum heißt, alles durchhören, Zeitbezüge rausschneiden, Längendifferenzen mit passender Musik oder Jingles ausgleichen. All diese Dinge müssen neben dem normalen Arbeitsanfall (Ausleihe und Rücknahme von Reportagetechnik, Schnitt und Bereitstellung von Sendungsbestandteilen – Liveinterviews – sowie Archivierung und Prüfung von Audiodateien) erledigt werden. Trotzdem bin ich gerne im Sender, weil es auch immer wieder wirklich nette, tiefsinnige Gespräche mit Menschen gibt, die hier Sendungen gestalten, die als Gäste im Studio sind usw. usf.

(Außerdem gibt es verdammt schnelles Internet, das ich zum Update meiner Systeme nutzen darf.)

Und gestern kam der Technikchef und bedankte sich bei mir mit einem Mitbringsel vom WGT, bei dem ich wieder nicht war. Nöööö, denn ich tat am Sonntag und am Montag Dienst als Sendetechniker hier im Radio.

Hach. Ich liebe diesen Sender! (Und den Technikchef mag ich auch. Beinahe alle hier.)

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 20. Mai 2016 waren eine gute Schicht, die Überraschung, ein netter Abend.
 
Tageskarte 2016-05-21: Der Bube der Stäbe.

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Nº 141 (2016): Das Böse siegt.

Eine Folge Jordskott gesehen – und wieder eine Frage

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Kann ich auch Geschichten mit einem Antihelden schreiben? Nein, nicht Antiheld, nein: mit einem Bösewicht, der am Ende gewinnt? Eine Geschichte, in der das Gute versagt, untergeht?

Das ist eine Frage, auf die ich noch keine Antwort weiß.

Es fiele, es fällt mir schwer, sehr schwer. Schon die Vorstellung einer entsprechenden Story ist mir beinahe unmöglich. Außer in einem ganz bestimmten Kontext kann ich mir das nicht vorstellen. Ja, ein Sadist kann unerbittlich, gnadenlos, einfach sadistisch grausam sein. Und sein Objekt wäre nur ein Stück Fleisch, eben ein Ding, das mehr oder weniger nützlich, benutzbar ist, mit und an dem er seine Gier und seine Neugier befriedigen kann. (In meinem tatsächlichen Leben allerdings geht das absolut nicht; da bestimmt Sub die Grenzen, da bin ich eher Erfüllungsgehilfe ihrer Phantasien.) Außerhalb dieser engen Grenzen ist bisher jeder Versuch gescheitert.

Offene Enden (zunehmend) oder positive Enden (hauptsächlich) sind das, was ich auch beim Lesen oder in Filmen finde. Und die Geschichten, die hier entstehen, die ich schreibe, anfange, die haben oft eine Wendung zum Guten, etwas Märchenhaftes manchmal. Ja, ich sehne mich sogar nach guten Enden! Wenn es mir zu schnulzig, unwahrscheinlich oder unglaubhaft erscheint, lasse ich das Ende offen, dann widerstrebt es mir, zu gekünstelte Verschwurbelungskonstrukte dazuzuschreiben. Gute Enden – schön und gut. Doch das wichtigste: Glaubwürdig sollen sie sein, meine Geschichten, als könnten sie wirklich geschehen sein. Und da kenne ich nunmal nichts, das wirklich ungut, böse, schlecht endet.

Echt nicht.

 

Vielleicht habe ich den Satz von Oscar Wilde (von dem anscheinend niemand wirklich weiß, wo er ihn schrieb/äußerte) zu sehr verinnerlicht:
 
     » Everything will be good in the end, if it isn’t good, it’s not the end. «
(Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.)

Vielleicht. Und nun sitze ich weiter an diesem Entwurf einer schlecht endenden Geschichte, an dem ich seit etwa einer Woche herumfitzele …

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 19. Mai 2016 waren Ausschlafen, Grabower Minis, gute Gespräche, wirklich gute Gespräche.
 
Tageskarte 2016-05-20: Die Sieben der Münzen.

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Nº 140 (2016): Einer der leeren Tage.

Aus einem ehrlichen Leben

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Einer dieser leeren Tage ging zuende. Einer von denen, an denen er wie üblich aufsteht, sein Zeug zusammenpackt, losgeht. Einfach losgeht, um etwas zu erleben, etwas zu sehen, etwas zu finden. Um zu leben. Dann sucht er hier und da nach Pfandflaschen, Restgeld in den Fahrscheinautomaten und Gepäckschließfächern in Bibliothek und Bahnhof. Wenn die Taschen voll sind oder er vier Stunden unterwegs war, bringt er die Flaschen und Dosen weg, tauscht sie an mehr oder weniger zuverlässigen Automaten in Wertbons und diese dann an irgendeiner Supermarktkasse in Bargeld um. Von dem Geld geht er zu einer der Suppenküchen. Damals, als er anfing, so zu existieren wie er jetzt noch existiert, damals kostete ein Mittagessen mit Kaffee und Nachschlag fünfzig Cent. Fünfzig Cent! Heutzutage muß er, egal wohin er geht, 1,70 Euro dafür bezahlen. Das sind über drei Mark! West!

An diesem Tag waren die Taschen nicht voll. Und es waren auch nur sehr wenig 25er dabei, hauptsächlich schwere Achter. Naja, fürs Essen hat das Geld gereicht, aber für den Abend hat er nicht viel übrig. Es half nichts, er konnte nicht sehr lange im Foyer des Krankenhauses sitzenbleiben, wo es immer warm und trocken ist, wo es ein sauberes Klo gibt und niemand ihn verjagt. Er mußte eine zweite Sammelrunde absolvieren, wieder vier Stunden mit dem schmerzenden Knie auf den Beinen sein. Nachmittags nahm er einen anderen Weg, durch einen beliebten Park. Gerne geht er dort nicht hin; die Jugendlichen beschimpfen ihn und machen sich über ihn lustig. Manchmal verarschen sie ihn auch richtig. Und als ob er es geahnt hätte, lag da wirklich eine Brieftasche direkt neben einer Bank. Das letze Mal gab es einen kleinen Knall, als er die öffnete, und vor Schreck stieß er seine Taschen um; beinahe alle mühsam gesammelten Flaschen waren zu Bruch gegangen. Der Pulk Halbstarker, die drei Bänke weiter saßen, lachte lauthals. “Warte! Hier haste neue Flaschen!” Kaum hatte einer das gerufen, warfen sie auch schon mit Bierflaschen nach ihm. Er floh, so schnell das mit dem schmerzendem Knie ging, und sie schlenderten eine ganze Weile gemütlich hinter ihm her und warfen ab und zu eine Flasche. Er hatte Glück, daß er damals nicht getroffen wurde.

Aber an diesem leeren Tag waren keine Jugendlichen zu sehen. Nicht drei Bänke weiter, auch nicht irgendwoanders in der Nähe. Also stellte er die Taschen mit den Flaschen ab, bückte sich mühsam und hob auf, was da lag. Wahrscheinlich hätte er das an einem regnerischen Tag nicht getan … Eine Herrenbrieftasche, nicht sehr groß. Im Münzfach einiges Kupfer, keine Scheine. Aber Ausweis, EC- und AOK-Karte und Führerschein waren drin. Alles von ein- und demselben Mann. Und nun? Hm. Auf dem Weg zum Flaschenabgeben mußte er sowieso an der Adresse vorbei.

Hochhaus. Wenn er sich recht erinnerte, eine Erdgeschoßwohnung. Er klingelte. In die Wechselsprechanlage nuschelte er etwas von AOK und Finden. Das Schloß brummte, er drückte die Tür mit der Hüfte auf und ging hinein. Als er um die Ecke bog, stand da ein feiner Pinkel vor einer Wohnungstür. Aber es war der Mann von Ausweis und Führerschein und Krankenkassenkarte. Er stellte seine klirrenden Flaschen vorsichtig ab, zog die Brieftasche umständlich aus seiner Hose und reichte sie hin. Der andere riß sie ihm beinahe aus der Hand, fragte gleichzeitig, wo er ihm die denn geklaut habe und warum und was er mit den 270 Euro gemacht habe … Dann stutze der Piefke. Klauen und dann heimbringen, nein, das sei nichts, was er ihm zutraute, sprach er und wollte wissen, wo denn die Brieftasche lag. Den Bericht über den Fund und das frühere Erlebnis störte keine Zwischenfrage, keine Bemerkung. Danach sollte er sich einen Moment gedulden. Der Typ verschwand mit seinem Portemonnaie in der Wohnung, die Tür fiel ins Schloß. Nach eine Minute sinnlosen Wartens nahm er seine Taschen wieder auf, drehte um und ging weg. Auch nur ein Arschloch, dachte er, dem nicht bewußt ist, was alleine Ausweis, EC-Karte und Krankenkassenkarte an Aufwand und Kosten bei der Wiederbeschaffung verursachten.

Als eine Stimme ihn von hinten zu Stehenbleiben aufforderte, achtete er nicht darauf und ging weiter. Der Andere überholte ihn, stieß dabei an einen der Stoffbeutel mit den Flaschen, so daß es laut klirrte. Er solle, so sagte der jetzt vor ihm Stehende, doch nicht weglaufen. Als Dank dafür, daß er als ehrlicher Finder ihm die Mühen der Wiederbeschaffung ersparte. In der Hand hielt er einen Geldschein, wahrscheinlich fünfzig Euro, die ihm jetzt einfach so in die Hemdtasche geschoben wurden. Mit vielen Worten des Dankes wurde ihm auch noch die Haustür aufgehalten. Und wenn er etwas brauche, dringend brauche, dann solle er sich nicht scheuen, wieder zu klingeln. Die Stufen hinunterschreitend, langsam, denn das Knie schmerzte, schüttelte er innerlich mit dem Kopf. Denn so gut wie sicher würde, selbst wenn er nochmal hier klingelte, niemand zuhause sein …

Vom diesmal abgegebenen Pfand konnte er sich einen Döner kaufen, gleich neben dem Discounter. Und nachdem er gegessen hatte, räumte er die restlichen Münzen in seinen Brustbeutel. Erst da dachte er wieder an den Schein in seiner Brusttasche, nahm ihn, fand ihn seltsam, wollte ihn glattstreichen und stand mit Tränen in den Augen und vier Scheinen in der Hand einfach nur da.

Einer von den leeren Tagen geht zuende. Und das ganz anders, als das sonst immer so war, eher so, wie es Märchen manchmal tun.

 

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 18. Mai 2016 waren erledigte Hausarbeit, Geschriebenes, Sortiertes.
 
Tageskarte 2016-05-19: Die Zwei der Stäbe.

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Nº 139 (2016): Was Albert Schweitzer schrieb.

Not und Wahrheit und Zeit und Geist.

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Die Wahrheit hat keine Stunde. Ihre Zeit ist immer und gerade dann, wenn sie am unzeitgemäßesten erscheint. Die Sorge um die nahe und die fremde Not vertragen sich, wenn sie miteinander genug Menschen aus der Gedankenlosigkeit wecken und einen neuen Geist der Humanität ins Leben rufen.

A. Schweizer: “Die Bruderschaft der vom Schmerz Gezeichneten”; in:
R. Grunow (Hrsg.): Der Hauptgewinn. Erzählungen über nicht alltägliche Erlebnisse. S.171
Evangelische Verlagsanstalt GmbH. Berlin 1969
Lizenz 420. 205-100-69. ES2E (8A). H 3368. III-18-90
Vertrieb in Westdeutschland und Westberlin nicht gestattet

 

 

Wenn die Wahrheit dann als Antworten daherkommt, so habe ich ja Grund zur Hoffnung.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 17. Mai 2016 waren einige erledigte Arbeit, einige Scans, Kleinkram.
 
Tageskarte 2016-05-18: Der König der Münzen.

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Nº 138 (2016): Fünf geborgte Fragen.

Und schonwieder raufe ich mir die Haare.

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Fünf Fragen habe ich mir geborgt. Aus einem anderen Blog. Fünf Fragen auf drei Blätter geschrieben, weil zweimal zwei von ihnen nur zusammen zu stellen sind und auch zu beantworten sind. Drei beinahe leere Blätter Papier lagen von nachmittags Drei bis Mitternacht vor mir. In den Händen hielt ich, was ich gestern schon beschrieb: den Stapel Schmierzettelnotizen, von dem ich dachte, daß er die Antwort auf mindesten zwei der geborgten Fragen enthalte. Aber entweder habe ich mir das nur zusammengesponnen, oder aber ich suchte heute nicht nach den von mir darin gefundenen, sondern nach ganz anderen Antworten auf die geborgten Fragen. Was meint ihr? Ihr wollt die Fragen auch sehen? Sie lesen? Gar für euch selbst beantworten? Hm, ich weiß nicht … Ich traue ich mich nicht, sie zu verraten. Schließlich habe ich die Fragen ungefragt einfach mitgenommen, also ohne erst zu fragen, ob ich sie mitnehmen darf. Wenn ich sie jetzt allen zeige, wird da nicht wenigstens eine so ehrlich sein, und den Menschen informieren, bei dem ich gestohlen, plagiiert habe?

Oder vielleicht liest jodi Autorn (um das übliche Gendern zu vermeiden, schuf ich gestern meine eigene Variante: weibliche und männliche Artikel werden durch jodi [in der Mehrzahl jodu] ersetzt, gefolgt entweder vom ursprünglichen, nicht erweiterten generischen Maskulinum, dem ein n angehängt [jodi Lehrern], oder von einem generischen Femininum, dem selbes geschieht [jodi Schwestern] bzw. einem nichtgenerischen Femininum, dem das i o. ä. gestrichen [jodi Köchn] wird – ich bitte um Entschuldigung, aber ich bin das gegendere leid) – also sicher liest jodi Urhebern sogar selbst mit und versucht dann mich auszuschimpfen oder Schlimmeres?

Obwohl …

Auf einem Blatt steht » Bin ich ganz ich, immer? Nach außen auch? «

Diese Fragen. Gerade mir! Wo ich doch oft … Nein, ich weiß genau, ich bin Der Emil, aber im Ausweis steht ein anderer Name. Nur: Der mit dem Ausweisnamen bin ich nicht und bin ich auch nicht nicht. Kann ich dergestalt immer ganz ich sein? Oder muß ich wegen meiner eigenen Neuerschaffung immer ein wenig ich und der andere sein? Und nach außen: Wenn ich zu den Menschen meiner Vergangenheit (vor der Funkstille) gehe, dann muß ich doch zumindest nach außen der sein, der ich nicht mehr bin und doch noch bin?! Versteht ihr das Dilemma? Bin ich also ich oder ich oder eine Mischung aus beidem?

 

Vor mir liegen drei Blatt Papier. Darauf stehen jeweils eine oder zwei Fragen. Alle Antworten darauf sind in meinem Kopf. Alle. Die logischen, die einsehbaren, die aggressiven, die idiotischen, die wahren, die wahrhaftigen, die geheuchelten, die vermeidenden, die verschweigenden, die überraschenden, die echten, die einzigen, die unmöglichen, die exakten (aber sinnlosen), die ungefähren, die erwarteten: alle Antworten. In einem einzigen Kopf, der sich im Moment des Antwortversuchs anfühlt, als ob er zwei Persönlichkeiten beherberge. Was natürlich Quatsch ist, ich weiß!

Ich liege schon auf meiner Schlafcouch. Fünf geborgte Fragen sind gestern unbeantwortet geblieben. Die drei kaum beschriebenen Blatt Papier liegen nicht mehr auf dem Tisch. Ich habe sie auf die Nachtnotizenkladde gelegt …

 

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Der Emil

P.S.: Positiv am 16. Mai 2016 war eine sehr angenehme Frühschicht Sendedienst, trotz aller Schwierigkeiten nützliches Nachdenken, ein überarbeiteter Plot für einen Text, gute Musik.
 
Tageskarte 2016-05-17: V – Der Hierophant.
Steht für Suchen & Finden spiritueller Kraft; symbolisiert Einheit von Körper, Geist & Seele und sorgt für ihre harmonische Verbindung.

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Nº 137 (2016): Ich habe zuviel geschrieben.

Hier fehlen mir jetzt die Worte

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Erschöpft sehe ich den Stapel der Kladden auf meinem Tisch an und streiche fahrig mit der Hand über den danebenliegenden Zettelhaufen. Die vergangene Woche war anstrengend, hat mich so vieles zu notieren gezwungen – und bei vielem davon waren die damit zusammenhängenden Erinnerungen nicht von der willkommenen Art. Doch es scheint, als mußte das so sein, als rührte sich endlich etwas in mir, wieder. Mein Kopf produzierte, ich schrieb all die ungesagten Worte auf die Rückseiten alter Ausdrucke und Briefe und in die Kladden, ganz so, als könnte jetzt endlich ein Roman entstehen, ein Buch, oder als fänden wenigstens einige Novellen, Erzählungen, Miniaturen den Weg aus mir heraus. Aber das ist nicht geschehen. Immer wieder tauchen Sätze im Text auf, die nicht hineingehören.

Beim Schreiben selbst schien alles schlüssig, flüssig, genau so notwendig zu sein, wie ich es niederschrieb. Jetzt, da ich die Notizen abtippen wollte, mit dem Abschreiben begann, sie in meinem Rechner speichern wollte und dabei alles las, jetzt (emp)finde ich in jedem einzelnen der Texte Störstellen, Bruchstücke, die nicht dazugehören, zuviel von mir selbst preisgeben. Es ist, als spräche ich überflüssige Kommentare, gehässige und abwertende Einwürfe in meine Texte. Da erscheint mitten in der Beschreibung eines Badenachmittages am Baggersee ein Satz, der nicht zum beschriebenen Erleben gehört, sondern eindeutig zu meinen heutigen Phantasien, ein Statz oder ein paar Sätze, mit denen ich heute das damals Erlebte um einen Themenkreis erweitere, den es damals für mich nicht gab. Was sollen zum Beispiel sexualisierte Gedanken in der Beschreibung der Jugendlichen am Strand und im Wasser, Gedanken, die ich (also der Protagonist des Geschriebenen) im Alter von 15 oder 16 Jahren ganz sicher noch nicht hatte? Bin ich (als Schreibender) diesbezüglich so frustriert, daß mir solche Schnitzer im Text passieren?

Es haben sich auch andere Fehler eingeschlichen, denn zur Zeit, da dieser Badetext spielt, existierte die DDR noch. Ich aber fabuliere munter drauflos über das Radio, das da in der Geschichte läuft und Lieder spielt, die es einfach noch nicht gab, und von Sängern und Bands, die damals keiner kannte. Peinlich, peinlich, und doch gut, daß ich solche Fehler jetzt feststelle, da ich nur für mich digitalisiere, was ich zusammenstümperte. (Übrigens meine ich das “stümpern” hier, in diesem Zusammenhang nichteinmal abwertend. Nein, es ist einfach der passendste Ausdruck für dieses Konvolut an Gedanken, die ich festgehalten habe.)

 

Es scheint, bestimmte Themen sind in mir noch nicht so reif, wie ich mein Schreiben gerne habe: an einem Stück, aus einem Guß, ohne nach der Niederschrift noch groß daran herumzuwerkeln. Unprofessionell, ich weiß, aber eben mein Arbeitsideal.

 

 

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Der Emil

P.S.: Positiv am 15. Mai 2016 waren eine ruhige Schicht, bemerkte Fehler, nette Gespräche.
 
Tageskarte 2016-05-16: Die Zwei der Münzen.

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Nº 136 (2016): Pflichtfrei

Denkicht

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Frei von Pflichten zu leben wäre so einfach: All das, was notwendigerweise getan werden muß, müßte ich einfach nur tun wollen.

 

 

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Der Emil

P.S.: Positiv am 14. Mai 2016 waren der Schlaf in der Wanne und ein Kilkenny.
 
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Nº 135 (2016): Uhrsprungpost.

Und auf einmal muß es sein

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Eine güldene Armbanduhr mit Schweizer Uhrwerk bekam ich zur Jugendweihe. Mein Lieblingsonkel aus der Lübecker Gegend schenkte sie mir 1978. Eine zweite kaufte ich mir selbst zu meiner Konfirmation am zweiten Weihnachtstag 1995, eine Fossil, die mir so verdammt sehr gefiel. Lange aber trug ich auch die nicht, denn als ich hier in Halle zu arbeiten begann, hatte ich keine Lust mehr auf Armbanduhr. Das ist jetzt fast zwanzig Jahre her. Zwischendurch hatte ich es ab und zu nocheinmal versucht – doch immer störten mich die Zeitvergehensanzeiger.

Seit Dienstag dieser Woche allerdings war ich in vielen Läden unterwegs, um mir genau das wieder zu kaufen. Die Schweizer liegt schon lange in meiner Schatzkiste und geht nicht, das Armband hat seine Goldauflage verloren und Gold gefällt mir sowieso nicht. Die Fossil gab ich mal jemandem – ich weiß nicht, was mit ihr weiter geschah … Also: Eine Armbanduhr mußte her, recht groß und kontrastreich das Zifferblatt, schwarz das Armband. Und beileibe keine Digitaluhr! Am allerliebsten hätte ich eine Wortuhr gehabt, die mir Zehn, dreiviertel Zwölf, Fünf vor Drei usw. anzeigte – aber die gibt es nicht bzw. nicht zu passenden Preisen und in Läden vor Ort.

Uhrmacher und Juweliere habe ich besucht und Preise gesehen … Heiligs Blechle! Manche der Zeitvergehensanzeiger (ich liebe dieses Wort!) waren teurer als ein Trabbi auf dem Schwarzmarkt. Manche Zifferblätter waren vollgepackt mit für mich unnützen Anzeigeelementen. Tauchen und schwimmen mag ich mit der Uhr auch nicht, nichteinmal beim Duschen mag ich sie tragen: Deshalb muß meine Uhr auch nicht wasserdicht sein. Den Rückendeckel werde ich sowieso mit klarem Nagellack oder ähnlichem bestreichen müssen, wie ich das auch früher tat, um Reaktionen meiner Haut zu verringern bzw. zu verhindern. Die Billigheimer habe ich abgeklappert und fand bei ihnen nichts, was acuh nur im entferntesten meinen Wünschen entsrochen hätte. Selbst bei den Discountern, die ab und zu Armbanduhren in Sonderangeboten führen, war in dieser Woche nichts zu finden.

Und doch habe ich mir am Freitag, den 13., Uhren gekauft. Eine für die Wand, die die beim letzten Batteriewechsel abgestürzte ersetzt. Einen Wecker, der seinen Namen verdient und der mir auch ohne Brille das Ablesen der Zeit ermöglicht. Die beiden gab es nämlich bei einem der absoluten Billigheimer. Und dann, dann war ich noch im Kaufhaus am Markt. Teures Pflaster für Herrenarmbanduhren. Glitzernde Auslagen mit Preisen, die dem Dasein als EHB nicht wirklich entsprechen. Und dann doch noch für unter 20 Teuro:

 

Neue Armbanduhr

Zeitvergehensmesser an meinem rechten Arm.
Großes silberweißes Zifferblatt mit schwarzen Ziffern, metallisch-sibrige Zeiger, winzige Datumsanzeige; schwarzbraunes Armband. Kratzer auf der Hand und: Ja, das ist ein traditionell getragener “Ring der O”.

 

Aber das ganze Vorgeplänkel war nicht so wichtig wie die in meinem Kopf herumgeisternden Fragen. Wieso muß ich jetzt eine Armbanduhr haben? Wieso ist es jetzt so wichtig für mich, das Vergehen der Zeit in Stunden und Minuten abmessen zu können mit einem solchen Gegenstand, der zur Zeit der Smartphones doch eigentlioch überflüssig zu sein scheint? Nein, kein Frust- oder Belohnungskauf war das, wie sie mir ab und an geschehen. Es war wirklich zwanghaft. Sehr sonderbar. Ich habe das Gefühl, daß ich damit auf etwas gestoßen werden soll (von meinem Un- oder Unterbewußten), das ich (noch) nicht erkenne oder gar verstehe. Aber es wird ganz sicher etwas bedeuten, einen Zweck haben, sich für irgendetwas als nützlich erweisen. Sonst wäre es nicht so dringlich gewesen.

 

Oder mache ich mir einfach zuviele und zu sonderbare Gedanken um solches Geschehen?

 

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Der Emil

P.S.: Positiv am 13. Mai 2016 waren drei neue Uhren, eine ruhige Schicht, der Buchfink.
 
Tageskarte 2016-05-14: Der König der Kelche.

© 2016 – Der Emil. Text & Bilder unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Nº 134 (2016): Vom Ausflug mitgebracht.

Ein Ort, an dem ich selten war

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Viele Bilder habe ich mitgebracht, und es sind doch viel zu wenige. Denn vom Gesehenen wird vieles aus der Erinnerung verschwinden, vieles verblassen, das ich beim Betrachten der Bilder immer wieder auffrischen könnte. Und geschrieben habe ich zwar, aber auch viel, viel zu wenig … Schade drum, aber nicht mehr zu ändern. Und eines der Bilder mag ich euch heute zeigen: Wer errät, wo ich war?

 

Ein Rätselbild ohne exakte Beschreibung.

Wo war ich wohl?
Ein Rätselbild ohne exakte Beschreibung.

 

(Grau, zerklüftet, rissig. Mehr mag ich bei diesem Bild nicht beschreiben – aber in einem Kommentar am Sonntag werde ich es nachholen.)

 

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Der Emil

P.S.: Positiv am 12. Mai 2016 waren ein morgendliches Gespräch, ein vereinbarter Termin, eine ruhige Schicht, ein Geständnis.
 
Tageskarte 2016-05-13: Die Acht der Stäbe.

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Nº 133 (2016): Sonne, anders und unerwartet.

Da werden Erinnerungen an arbeitsreiche Tage geweckt

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Das, was mir schon mehrfach auffiel, aber erst jetzt vor diesem blauen Himmel fotogen wurde, nannte/nennt man hierzulande oft “Lenin-Sonne” in den Heimwerkerkreisen der DDR. So sieht sie aus:

 

Glühbirne in Fassung an Kabel, draußen, vor blauem Himmel und Dachgauben.

Glühbirne in Fassung an Kabel, draußen, vor blauem Himmel und Dachgauben. Leninsonne genannt.

 

Draht bzw. Kabel aus Decke oder Wand, Lüsterklemme, Lampenfassung mit mehr oder weniger Kabel oder Draht, Glühbirne. Draußen auf der Straße, Wind und Wetter, also auch Regen, ausgesetzt. Wie sicher und zuverlässig das sein kann, wissen Heimwerker: Soll es lange halten, bau ein Provisorium.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 11. Mai 2016 waren eine geleistete Unterstützung, ein ohne Angst und Zweifel zuendegedachter Gedanke, ein gefaßter Plan.
 
Tageskarte 2016-05-12: XX – Das Gericht.

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Nº 132 (2016): Akrostichon.

Vom Ufer der Saale

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Ein Nachbau eines Saalekahns mit einem Mast, gerefftem Segel, Mann am Steuer, 4 Personen rudernd auf der Saale in Halle unterwegs.

Ein Nachbau eines Saalekahns
mit einem Mast, gerefftem Segel, Mann am Steuer, 4 Personen rudernd auf der Saale in Halle unterwegs. Bauform wahrscheinlich Kaffenkahn. Bild von 2012.

 

 

Lieblingsplatz frei vorgefunden.
Ein Buch aus der Tasche geholt,
Stift und Kladde neben mich gelegt.
Es war dann die Welt verschwunden,
Nur der Fluß hat sich weiter bewegt.

 

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 10. Mai 2016 waren viel Salat, nette Gespräche, sitzen am Fluß.
 
Tageskarte 2016-05-11: Die Vier der Kelche.

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Nº 131 (2016): Zwei Bilder, auf Bahnhöfen gemacht.

Merk- und sehenswürdig

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Nur zwei Beispiele für das, was mir so auffällt:

 

Eine etwa 5 mm große Spinne an einem grauen Lichtmast (Doppel-T-Träger)

Spinne auf Lichtmast
Eine etwa 5 mm große, dunkelbraune Spinne mit weißgeringelten Beinen an einem grauen Lichtmast (Doppel-T-Träger) auf einem Bahnhof.

 

Dampflokomotive ohne Farbe. Es ist einfach nur der verrostete Stahl erhalten.

Dampflokomotive ohne Farbe. Es ist einfach nur der verrostete Stahl erhalten.
Verrostete Dampflokomotive vor einem Lokschuppen in Neustadt (Weinstraße).

 

Spinne und verrostete Geschichte … Was mir eben so auffällt.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 9. Mai 2016 waren der Mittagsschlaf, leckerer Käse, ein ruhiger Abend.
 
Tageskarte 2016-05-10: Die Zwei der Schwerter.

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