Senryū (bilingual Nº 110 #oneaday)

Ein sehr kurzer Beitrag. A very short blog post.

 

Einen blauen Ball
Treibt der Wind auf meinen Weg
Ich sollte bremsen

 

The wind rolls one of
Those blue balls onto my road
I should hit the brake

 

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen und/oder Hören.

© 2011 – Der Emil CC by-nc-nd der_emil(at)arcor(dot)de

110 / 365 – One post a day (WP-count: 60 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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17 Antworten zu Senryū (bilingual Nº 110 #oneaday)

  1. fudelchen schreibt:

    Ich gehe davon aus, dass du rechtzeitig gebremst hast !!!

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  2. Pingback: Der_Emil: Senryū (bilingual, Nº 110 #oneaday) « The One A Day Project

  3. puzzle schreibt:

    ein Haiku, wie schön :-)

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  4. frizztext schreibt:

    5-7-5 perfekt –
    und wunderbar lakonisch,
    gekonnt, Hallenser!

    (meine 5-7-5 Antwort…)

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  5. frizztext schreibt:

    schöne Grüße von

    Haiku for Fukushima


    du hast Recht, es ist ein Senryū, kein Haiku

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    • der_emil schreibt:

      Ant that’s the reason why I didn’t publish such poems before: To be regular and to fit in the classical categories, they must fulfil some criteria. In my point of view I missed the seasonal part of a Haikus.

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  6. der_emil schreibt:

    Also: Es sieht aus wie ein Haiku.

    Aber: Dort steht zum HAIKU z. Bsp. «Unverzichtbarer Bestandteil von Haiku sind Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart. Vor allem traditionelle Haiku deuten mit dem Kigo eine Jahreszeit an. Als Wesensmerkmal gelten auch die nicht abgeschlossenen, offenen Texte, die sich erst im Erleben des Lesers vervollständigen. Im Text wird nicht alles gesagt, Gefühle werden nur selten benannt. Sie sollen sich erst durch die aufgeführten konkreten Dinge und den Zusammenhang erschließen.»

    Es ist aber ein Senryū. «Während das Haiku aber mehr der Natur zugewandt ist, befaßt sich das Senryū mehr mit dem Persönlichen, dem Emotionalen. Wie ein Haiku hat auch das Senryū drei Verse mit traditionell fünf, sieben und fünf Silben.»

    Nicht jede der 5-7-5-Formen ist tatsächlich ein Haiku, und ich bin persönlich genug geblieben für das Senryū, glaube ich …

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  7. Ilona Form schreibt:

    Hallo Emil, es war sehr interessant .Diese Erklärungen von Dir, Ich hatte das
    früher mal in der Hochschule,aber da war ich ca. 20. Nach knapp 42 Jahren ist da
    leider nicht viel geblieben. Hat mir aber Lust auf Mehr gemacht…
    Sei ganz lieb Gegrüsst von Illo.******

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  8. kreadiv schreibt:

    Ich mag die auch gerne, hab mich auch schon an einigen versucht :-)

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  9. Veit Keller schreibt:

    hm… ich frage mich gerade gefragt wie die im dt. geformten „Sprüche“ näher definiert werden – ob da auch eine lit. form dahinter steht. Zumindest wirken sie manchmal auf die Menschen in einer ähnlichen form des nachsinens und weittertragens. Ich glaube „Kalauer“, „zoten“ und „binsenweisheiten treffen den begriff nicht.

    Hier mal ein beispiel (gestern von mir erdacht beim prosten):
    „Auf die jungen Frauen und die Alten Bäume“ (mit hnsicht das keine jungen frauen da wahren).

    Ein anderes (im bezug zu einem imaginären Aushängen): „Brauche Essen! Habe Hunger!“

    Hm… is bestimmt etwas zu flach um es wirklich mit japanischen kurz-gedichten zu vergleichen. Aber die wirkung war ähnlich auf die menschen, nach meinem Empfinden. Glaube das hat auch sehr viel mit derSituation zu tun. Ist das bei Senryū und Haiku anders oder ähnlich?

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    • der_emil schreibt:

      Es gibt auch im Deutschen solche Formen, aber im Moment fallen mir nur die Versmaße (Hexameter, Jamben usw.) und die Reimformen (Stabreim, Schüttelreim usw., vllt. noch der Limerick, aber der ist englisch) und die eine Gedichtform Sonett ein … Und die Sprüche heißen Aphorismus …

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      • Veit Keller schreibt:

        hm.. Sonett… ich sollte mich mal damit befassen. Dachte bislang, das ein Sonett eher musikalisch sei… mal schaue.

        Zwecks der japnischen übersetzung deines textes. Ich wollte seit längerm mal wieder ne mail in das lande deraufgehenden sonne schicken. Werde mal meinen bekannten auch um ne übersetzung bitten. Er selbst ist amerikaner, beherrscht aber deutsch und japanisch genausogut wie seine muttersprache.

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  10. herbst.zeitlosen schreibt:

    schön, deine Stimme zu hören. Wobei es immer wieder erstaunlich ist: wenn ich zwei Texte zur Auswahl habe, einen auf Deutsch, einen auf Englisch (gerade im Haiku-Bereich) – dann gefällt mir meist der englische besser. Auch dein Einlesen des englischen Textes gefällt mir besser. Hm – ich hätte als Engländerin auf die Welt kommen sollen. Oder ist es nur die Prägung durch die „Pop“-Musik. Alas
    LG Monika

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    • der_emil schreibt:

      Ich bin dann doch Patriot … und mag das Deutsche. Ja, mit dem HIT hab ich dort einen Akzent gesetzt, den ich mir im Deutschen – ganz ehrlich – nicht zu setzen traute …

      Danke für’s Zuhören & Lesen

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