Das 18. Türchen: Beinahe vergessen


Zum Glück haben “die mit den blauen Westen” auch Heiligabend Dienst

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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
 
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für alle, die Hoffnung brauchen.

 

So’n Mist. Wie konnte ich das nur vergessen. Ausgerechnet das. Alles andere habe ich doch auch erledigt. Dekoriert. Karten geschrieben. Geschenke besorgt. Pyramide repariert. Vögel saubergemacht. Schichten geplant, auch an den Feiertagen. Festtagsessen besorgt. Sogar Süßigkeiten habe ich zur Genüge vorrätig. Und Kaffee und Stollen sind auch da. Eigentlich ist das alles um so vieles besser als in den Jahren zuvor. Nur das eine, das habe ich in diesem Jahr bisher versäumt. Und das wurmt mich grad.

Dabei habe ich das in den letzten Jahren nie vergessen. Nichteinmal in den schlimmsten Zeiten. Ich habe immer daran gedacht. Keine Ahnung, wieso ich es in diesem Jahr bisher vergaß.

Na schön, eine ganze Woche habe ich noch. Aber für Weihnachten im Schuhkarton ist es zu spät und die meisten Aktionen der Handelsketten sind auch beendet.

Nun gut, dann … Dann werde ich noch ein Geschenk für ein Kind besorgen: ein Buch, einen Schal, eine Mütze, ein paar Stifte, etwas Schokolade. Ich werde alles hübsch verpacken und bei der Bahnhofsmission abgeben. Dort ist am 24. Dezember nachmittags wieder Weihnachtsfeier – wie übrigens in jedem Jahr. Die Helfer mit den blauen Westen kümmern sich – ehrenamtlich! – auch an diesem Tag um Menschen, die Hilfe benötigen. Und hoffentlich gibt es dann ein Kind mehr, daß sich über ein Geschenk freut.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 17. Dezember 2014 waren ein Paket, des Seminar, mein mir selbst gekauftes Weihnachtsgeschenk.
 
Tageskarte 2014-12-18: Die Zwei der Schwerter.

© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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11 Antworten zu Das 18. Türchen: Beinahe vergessen

  1. Ulli schreibt:

    danke

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    • Der Emil schreibt:

      Wofür?

      Gefällt mir

      • Ulli schreibt:

        ich war so berührt als ich vorhin deinen Text las und wenn ich jetzt an ihn denke gleich wieder, ich hatte Pipi in den Augen stehen und dann dachte ich: der Emil ist echt ein Grundguter, habe mich aber nicht getraut es zu schreiben, so, aber nu isset jesacht-
        Rotwerdgrüsse

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        • Der Emil schreibt:

          Ach so *rotwerde*

          Und ich grübelte, ob Du vielleicht jemand bist, der sich für solche Hilfe bedankt, oder ob Du Dich für den Hinweis bedannkst, daß Du ja auch so helfen kannst oder oder oder …

          Ich hab das wirklich gemacht, seit ich hier in Halle (Saale) bin, und vorher auch schon. Immer hatte ich rechtzeitig daran gedacht. Weil aber vor einiger Zeit einmal dieses Weihnachten im Schuhkarton unangenehm auffiel, hatte ich mich auf andere Aktionen verlegt — und diese eben beinahe verbrummt.

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  2. Sofasophia schreibt:

    Fein, dein kleiner Tipp! Bei uns gibts „2x Weihnachten“. Was ähnliches.

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    • Der Emil schreibt:

      Vom Rot Kreuz, das „2x Weihnachten“, gell? Aktionen gibt es beinahe überall. Und nachdem Weihnachten im Schuhkarton mir nicht mehr so ganz koscher erschien, verlegte ich mich ja auf andere Arten des Schenkens. Dieses Jahr wird’s eben ein Päckchen bei der Bahnhofsmission.

      Gefällt 1 Person

  3. Gabi schreibt:

    Ich finde diese Aktion sehr schön von Dir. Ich denke, dass Du nicht gerade in Reichtum schwimmst und trotzdem gibst Du anderen noch etwas, die noch weniger haben. Da könnte sich so mancher mit dicker Brieftasche was abschneiden.
    Du bist wirklich ein herzensguter Mensch!
    LG Gabi

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