Vorzeitige Beendigung (84/281)

Plan und Gegenplan

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Das war ein arbeitsreicher Tag. Aber ich bin mit dem Gerät vorfristig soweit fertiggeworden, daß die allerallerallerbeste Freundin den Rest alleine bewältigen kann. Es sind nur noch die persönlichen Daten von der einen Sicherung zurückzuspielen. Boah – und ich habe natürlich nicht daran gedacht, daß das Zielsystem ein Windoof ist und habe die Daten alle auf LINUX-Dateisystemen gespeichert, die unter Windoof eben nicht lesbar sind. Deshalb läuft jetzt in der Nacht nocheinmal eine Kopierorgie. Und irgendwann erledige ich noch kleine Nacharbeiten

Vielleicht verlange ich zuviel von einem Betrebssystem, nämlich daß es einfach funktioniert und sich nicht selbst zerlegt nach einer Weile, weil alles, wirklich alles auf das Systemlaufwerk bzw. die Systempartition gepackt wird. Selbst wenn Ordner von Hand nach D umgebogen werden, installieren Programme nicht in die in den Systemvariablen gespeicherten Pfade, sondern standardmäßig in feste Pfade nach C:\irgendwas.

Nun, für die nächsten zwei Jahre sollte es auf dem gerade renovierten Rechner keine großen Probleme geben, wenn die Benutzerin sich an ein paar Regeln hält: Nie eine Standardinstallation! NIEMALS! Und Daten immer nur auf D:\merkdirwo speichern. Dann nämlich ist eine Systemwiederherstellung viel einfacher, dann nämlich muß nur die Systempartition erneuert werden beim nächsten großen Knall. Und die Daten werden regeläßmig gesichert auf der externen Platte.

Meine große Hoffnung aber bleibt: Eines Tages gibt es nicht mehr mur Gockle, Fakebock und Mickersaft, sondern die sind nur noch längst korrigierte Fehler aus einer irren Vergangenheit; das am weitesten verbreitete IT-System ist ein freies, quelloffenes, sicheres. Vielleicht ein LINUX, vielleicht etwas ganz anderes. Ich hoffe es noch.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 24. März 2015 war die geschaffte Neuinstallation unter Erhaltung aller Daten.
 
Tageskarte 2015-03-25: Der König der Stäbe.

© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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11 Antworten zu Vorzeitige Beendigung (84/281)

  1. pantoufle schreibt:

    Moin Emil

    Ich hatte mich ja eh gewundert, warum Du die Daten intern auf ein ext kopiert hast. Datensicherung im eigentlichen Sinne ist das nicht gerade; eine externe Platte (oder irgend eine Platte, die noch im Schrank rumgammelt, hätte es schon sein dürfen.
    Mit wäre es anhand des Verhaltens der Win-Dose zu unsicher gewesen, die Sicherung auf eine vielleicht defekte Platte zu machen. Das hätte nämlich auch sehr gut sein können.

    Zumal ca. 100GB ja eher in Richtung »paßt zur Not auch auf einen USB-Stick« geht. Man hätte man das Ganze schnell und fettfrei über eine Live-Distri hin- und herschieben können. Wenn man als Speichermedium temporär eine Platte eingebunden hätte , wäre das richtig schnell gewesen – USB ist ja nun leider mal nicht so… Und das Zielsystem spielt dabei auch keine Rolle.

    Mal ganz abgesehen davon, daß eine Freundin gar nicht so allerbest sein kann, daß ich Windows anfassen würde. Debian rules! Und bitte nicht diese Fertiggerichte vom Shuttleworth.
    Aber nun ist ja wohl hoffentlich wieder Ruhe.

    Gefällt mir

    • Der Emil schreibt:

      Das lief schon alles auf externen Platten (und wenn es nicht die allerbeste wär, würd ich Win nicht mehr anfassen). Ja, eine zusätzliche Platte in ein Notebook einzubauen habe ich mich auch nicht getraut – deshalb USB-Platten (kein 3er) und alles mit knoppix gesichert: als partimage und als rsync. Hätte ich statt rsync einfach auf ein NTFS kopiert, hätte das Arbeit gespart.

      Jetzt ist jedenfalls erstmal Ruhe.

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  2. gabi m. auth schreibt:

    Hallo, ich habe Dich für den „Mein-liebster-Blog-Award“ nominiert. Ich hoffe, Du bist damit einverstanden.
    http://gabiauth.com/2015/03/25/392/
    Lieben Gruß
    Gabi

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    • Der Emil schreibt:

      Ähem … Wie … Wenn ich nur wüßte wie …

      Vielen Dank für die Nominierung, aber … ich meine, ich freue mich natürlich sehr, und trotzdem: Auf meinem Blog wird er nicht erscheinen. Darum antworte ich hier:

      1. Schreiblust.
      2. Bloggerhausen, Kleinbloggersdorf, Twitter, spezielle Communities. KEIN fakebock u.a.
      3. Mein Leben.
      4. Strittmatter (beide), Christa Wolf.
      5. Internet und Bloggen und Schreiben; Wasser.
      6. Hierhin und dahin.
      7. Fast jeder, fast alles. Nebensächlichkeiten.
      8. Der eierlegende Wollmilchsauigelfalter
      9. … wünschte ich mir als erstes noch drei Wünsche, dann den Weltfrieden, dann ein BGE.
      10. Lebensmotto? “Wie’s kimmt, kimmt’s – un mehrschtns gieht’s aah wiedr.”
      11. Mir. Meinem Tierchen. Jan Koplowitz.

      (Kommentieren bei Dir erfordert, obwohl ich in meinem Dashboard arbeite, eine nochmalige Anmeldung? Hm — dazu bin ich zu paranoid …)

      Gefällt 2 Personen

  3. minibares schreibt:

    Tja, mit Sichern war bei mir nix. Denn mein PC wurde dermaßen mit Werbung zugedröhnt. Die war auch nicht zu löschen.
    So hat mein Mann mir kurzerhand Win8 aufgespielt, ohne eine Sicherung.

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  4. Gabi schreibt:

    Mega.co.nz klingt interessant.

    Gefällt 1 Person

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