Lautdenkicht: Mit wem nur (121/244)

Kann mensch sich darüber austauschen?

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Jeder Mensch hat doch Freunde und Familie, eine beste Freundin oder einen besten Freund. Und vielleicht lebt mensch mit jemandem zusammen. Im besten Fall kann mensch mit mindestens einem anderen Menschen über alles sprechen.

Über alles?

Habt ihr wirklich – so wie ich – jemanden, mit dem ihr euch über die Qualität und eure Gepflogenheiten/Handgriffe/Rituale bei der Nutzung des Toilettenpapiers austauschen könnt? (Mit meinen Frauen habe ich das nie vermocht und nie getan. Warum nicht? Sie wären es doch gewesen, die mir in Notlagen auch damit hätten helfen müssen?!)

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 30. April 2015 waren gelöste Probleme im Sender.
 
Tageskarte 2015-05-01: Das As der Stäbe.

© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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23 Antworten zu Lautdenkicht: Mit wem nur (121/244)

  1. Simmis Mama schreibt:

    Nicht mit einer Person über alles aber über alles mit mindestens einer Person. Menschen sind verschieden. Meine Freunde auch.

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  2. Ulli schreibt:

    Vielleicht nicht über die Handhabung von Klopapier – lach – aber ich habe eine Freundin mit der ich wirklich über alles reden kann und nun überlege ich … doch, mit meinem Partner auch, wobei ich da manchmal auch Geheimnisse habe, aber nur klitzekleine … ich habe aber meine Zweifel, ob es umgekehrt auch so ist, er tut sich manchmal sehr schwer über sein Innerstes mit mir zu reden, aber ich weiss, dass er es mit Freunden tut- mit dem einen über dies, mit dem anderen über das. Manchmal hat mich das schon geärgert, wenn dann einer seiner Freunde kam und mir etwas von ihm erzählte …

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    • Der Emil schreibt:

      Männer. Über ihr Innerstes. Reden.

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      • Ulli schreibt:

        von Mann zu Mann scheints zu funktionieren … immerhin! und natürlich gilt das jetzt nicht für alle Männer, sondern nur für meinen … seufz …

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        • Der Emil schreibt:

          Oh nein. Bei mir klappt das von Mann zu Mann nicht. Ich brauch ein weibliches Gegenüber. (Und kenne viele Männer, die mit Männern über schambesetzte oder den eigenen Wert senkende Dinge niemals nie nicht sprechen.)

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          • Ulli schreibt:

            Mein Mann hat vor einigen jahren ein sogenanntes Männerjahrestraining bei unserem Exthera mitgemacht, da gingen so einige Knoten auf, auch bei anderen. Einer seiner Freunde, der mittlerweile auch mein Freund ist, hat sich so dermassen geöffnet, dass er mich noch heute verblüfft. Da hat K., der Thera schon viele und vieles bewegt hier im Kreis! Nicht nur bei den Männern … ach manchmal mag ich dieses Internet nicht, da gehen mir viel schneller die Worte aus … wenn du mir aber jetzt gegenüber sitzen würdest … tja …

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  3. Elvira schreibt:

    Ich habe zwei Freunde, mit denen ich über wirklich alles reden kann. Dafür hatte ich nie eine beste Freundin

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  4. wildgans schreibt:

    Das ist eine gute Frage! Ein paar wenige habe ich, nicht mit jedem ist über jedes Thema zu reden, doch alle zusammen decken alles ab, bis hin zum Klopapier (ob man es bei Erledigung der Geschäfte im Wald am besten verbuddelt-oder so).
    Bei deinem Blogbeitrag stört mich das letzte Wort „müssen“. „Meine“ Frauen „müssen“ – dahinter vermute ich hohe Ansprüche. Ist da was dran?
    Einen guten „Tag der Arbeit“ wünscht Dir
    Sonja

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    • Der Emil schreibt:

      Mein Eheweib eben, und auch das waren zwei. Als ich verheiratet war, halfen sich die Eheleute tatsächlich noch vorrangig gegenseitig, Pflegedienste wurden eher selten genutzt. Also kein Anspruch, aber Usus.

      Bei der NVA gelernt: vergraben, wenn nicht der Igel damit davonläuft ;-)

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  5. Sofasophia schreibt:

    Ich bin da wohl so, dass ich fast alles mit andern teile, aber nicht alles mit der gleichen Person.
    Ob der Liebste über mein Toilettenpapierusing Bescheid wüsste? Hm … darüber hab ich nun echt noch nie nachgedacht.
    Vielleicht könnte er es vom Zugucken wissen?
    Oder von sich auf mich schließen?

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    • Der Emil schreibt:

      Zugucken?!? Ah. Neeeee, das geht bei mir garicht. Da muß die Tür zu sein — niemand in Sicht- und Hörweite nach Möglichkeit. Ich habe es manchmal mitbekommen bei den Kindern, nach dem Ruf „ich bin feeeeeeeeeeertig“ …

      Wenn beide Arme nicht nutzbar sind, dann läßt Mensch sich ungern, aber gezwungenermaßen helfen dabei, glaube ich. Das wäre die Gelegenheit, bei der Wissen darum angebracht wäre oder vermittelt würde.

      (Ich hab schon sonderbare Ideen und Fragen, nicht wahr?)

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      • Sofasophia schreibt:

        Hihi, spannend ist sie ja schon, diese Scham. Warum sie die einen haben, andere kaum. Oder nur Fremden gegenüber.
        (Deine Ideen und Fragen sind nicht sonderbarer als die aller andern, glaube ich … ;-) )

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        • Der Emil schreibt:

          Ich denke, da ist viel Erziehung im Spiel. Ererbte, anerzogene Scham oder der Protest gegen diese anerzogene Scham.

          Und sicher auch einige (negative/positive?) eigene Erfahrung mit so sehr schambesetzten Stuationen.

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  6. piri schreibt:

    Ein menschliches Bedürfnis und bei Menschen mit Behinderung ein notwendiges Übel. Ich mache täglich die K..ke der Junioren weg und bekomme von ihnen zu hören, dass sie das oder anderes anders haben möchten….

    Aber das ist ein anderes Thema!

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    • Der Emil schreibt:

      Naja, so anders nun auch nicht. Denn es kann ja auch meine Partnerin oder mich trefffen, daß wir auf die Hilfe des anderen angewiesen sind … Und mir fiel eben auf, daß ich früher nie über solche Dinge gesprochen habe in der Familie.

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  7. Gabi schreibt:

    Über alles? Leider nein.

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