Nix passiert (223/142)

Ein schweißtreibender Tag

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Pffffft.

Ich weiß nicht. Echt.

Ich weiß wirklich nicht, was ich heute schreiben soll.

Es ist ja nicht viel geschehen.

Gut, ich habe den Antrag abgegeben, bei der Beseitigung eines Fehlers in der Sendeautomazion mitgewirkt. Der vom benachbarten Lokal dem einen Verein aufgeschwatzte und nach genauerer Betrachtung unerwünschte Getränkekühlschrank kann vom anderen Verein übernommen werden. Einem Österreichischen Paar, das mit seinen Fahrrädern hier durch die Stadt unterwegs waren, konnte ich am Opernhaus, zu dem sie sich verfahren hatten, einfach und schnell den Weg zurück auf den Saaleradweg weisen. Der alte Mann, dem ich in der Straßenbahn meinen Platz anbot, bedankte sich mehrmals, nachdem ich ihm auch half, sein Sauerstoffgerät sicher hinzustellen. Busfahrer und Rolli sagten Danke dafür, daß ich schnell die Fahrklappe aus- und wieder einklappte an der Haltestelle. (Alles Dinge, die ich üblicherweise nichteinmal für erwähnenswert halte.)

Drei T-Shirts habe ich gestern durchgeschwitzt, und nicht nur die. Aber für einen Sprung in die Saale war keine Zeit. Schon am Nachmittag war ich einmal so malott, daß ich vor dem Rechner auf dem Fußboden sitzend (das ist zuhause tatsächlich der Platz, an dem ich am Rechner arbeite) eingschlafen war. Kurz nach einer kalten Dusche! Von wegen, kaltes Wasser mache munter … Sechs Liter habe ich alleine zuhause getrunken, und unterwegs bestimmt auch anderthalb Liter Flüssigkeit in mich hineingeschüttet (und wieder ausgeschwitzt).

Den stetig wehenden Wind in den Straßen der Stadt habe ich gestern begrüßt und genossen.

Jetzt warte ich darauf, daß die Temperaturen endlich auf weniger als 32 °C, am liebsten auf etwas unter 20 °C sinken. Damit im Hirn nicht nur Matsch ist, damit ich mich nicht fühle wie eine Schüssel weichgekochte Birnen im Beiwagen bei 90 in einer Linkskurve. Damit ich nachts mal wieder richtig schlafen kann und nicht alle Furzlang wach werde, mich mit kaltem Wasser herunterkühlen muß und mich dann doch wieder nur vor Hitze hinundherwälze im Bett. Der wenige Schlaf macht sich bei mir wirklich bemerkbar.

In diesem Sinne: Kühle Nacht allerseits.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 10. August 2015 waren gute Taten und Post aus dem “Problemski Hotel” – vielen Dank dafür.
 
Tageskarte 2015-08-11: Der Ritter der Stäbe.

© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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10 Antworten zu Nix passiert (223/142)

  1. eckisoap schreibt:

    hier ging es nicht unter 21 grad. das ist schon hart. an schlaf war auch hier nicht zu denken.
    aus düsseldorf bekam ich ein regenfoto. es waren 16 grad dort gestern abend. was für ein unterschied.
    der schlafmangel ist auch mein untergang so langsam.
    pass auf dich auf!

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    • Der Emil schreibt:

      Bei Soso regnete es ja auch schon. Letzte Nacht war ich viermal wach, stand ’ne Viertelstunde im Flur an der offenen Tür und hatte Durchzug, den ich sonst eben auch nicht habe. Die Temperatur in der Wohnung ist seit Tagen (Wochen?) nichtr unter 25 °C gesunken …

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  2. Elvira schreibt:

    Füße in eine Schüssel mit kaltem Wasser und ein nasse, kaltes Handtuch in den Nacken legen. Hilft wenigstens vorübergehend.
    Kühle, dennoch herzliche, Grüße schickt Elvira

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  3. Sofasophia schreibt:

    Ich schick dir ein bisschen Abkühlung. Hier wars nachts unter oder knapp 20 Grad. Endlich mal Fenster auf. Alle. Die ganze Nacht!
    Tagsüber zu, wenns wieder heiß wird.
    Ich fühle mit. Es macht so matschig, dieses Zu-viel-heiß!

    Was du alles so tust an einem Tag?! Ist nicht nix!

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    • Der Emil schreibt:

      Gestern häufte es sich etwas; da ich mehr und in bestimmten Ecken der Stast unterwegs war als sonst, ergaben sich halt auch mehr Möglichkeiten. Und normalerweise finde ich solche Kleinigkeiten nur selten erwähnenswert.

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  4. Frau Momo schreibt:

    In Leipzig ist auch Schwitzen angesagt, selbst in unseren Büros steht die Wärme. Die Wasserflaschenvorräte schwinden stündlich :-)

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  5. Ulli schreibt:

    unsere zweitägige wohltuende Abkühlung ist gerade dabei sich wieder zu verabschieden … ja, es ist rrrichtig anstrengend, finde ich auch- die Dauer macht es!

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