Frage bei angenehmen Dingen nach dem Warum! (288/77)

Mit dem Vermerk: “Fortsetzung später”

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Ein freigelassener Anfang, auf dessen Fragen ich von euch keine Antwort erwarte. An wen ich diese Fragen richten wollte, kann ich nur vermuten. Wie ich den Text fortsetzen wollte, kann ich auch nur vermuten: Es ging um das unterschiedliche Hinterfragen … Dem Anschein nach war der Text nie für den Blog vorgesehen (sonst wäre er nämlich komplett in Sütterlin verfaßt worden). Ihr dürft gern etwas damit versuchen – CC by-nc-sa.

 

 
Frage bei angenehmen Dingen nach dem Warum!
 

Wer von euch – und ich bitte um ehrliche Antwort! – fragt denn bei schönen, angenehmen Dingen nach dem “Warum”?

Wer von euch – wiederum bitte ich um ehrliche Antwort –sucht immer dann, wenn etwas geschenkt wird, nach dem Haken an der Sache (und sei es nur die Vermutung, daß ein Gegengeschenk zu machen ist)?

Dieses verfluchte Warum. Das dann oft nicht als Frage nach einem Grund, einer Begründung eingesetzt wird, sondern als falscher Ersatz für “Wozu” genutzt wird. Oder der Frager möchte mit einem Warum ergründen, ob der Befragte auch noch oder evtl. ausschließlich eigennützig denkt & handelt, dieser verdammte Egoist.

Noch eine Frage, auf die ich ebenfalls eine völlig ehrliche Antwort erwarte. Fragt ihr euch selbst bei allem, was ihr tut, nach dem Warum? Nein? Warum nicht?

Na?

Fortsetzung später

 

 

In einem Kalender von 2009 notiert zwischen dem 22. August und dem 22. September 2011. Hier:

 

Eingescannte Notiz mit dem oben zu findenden Text

Eingescannte Notiz mit dem oben zu findenden Text

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 14. Oktober 2015 waren der erste Schnee, ein Hinweis auf Fernando Sanchez-Drago und ein guter Wein am Abend.
 
Tageskarte 2015-10-15: Die Drei der Schwerter.

© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-sa Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung,
Weitergabe unter gleichen Bedingungen).
 
© 2015 – Der Emil. Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

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6 Antworten zu Frage bei angenehmen Dingen nach dem Warum! (288/77)

  1. Sofasophia schreibt:

    Ach, du kannst auch Nicht-Sütterlin? Warum? 😉
    Welches ist deine „natürliche“ Schrift, die spontane?

    Zum Text: Ich frage je länger je weniger nach diesem Wozu-Warum. Hat es mit wachsendem Vertrauen zum Leben an sich zu tun? Mit Resignation womöglich oder weil ich weiß, dass es keine letzten Antworten gibt vielleicht?

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  2. Ulli schreibt:

    ich frage mich nicht ständig warum dieses oder jenes passiert oder mich herausfordert, auch nciht nach einem höheren Sinn (nicht mehr)- ich lebe besser, seitdem ich es mit dem So-Sein habe … es ist, weil es ist und ich habe meine Art mit dem, was gerade ist umzugehen, darauf zu reagieren- und wenn etwas schön oder wunderbar ist, dann frage ich schon dreimal nicht …
    warum ich etwas tue und anderes nicht, das ist die Geschichte vom Müssen und Mögen, mal gewinnt der eine, dann der andere …

    liebgrüss

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  3. Klaus schreibt:

    Mein guter alter Freund Stephan Flommersfeld hat in einem Text mal den Satz auftauchen lassen: „Warum ist die falsche Frage!“ Und irgendwie fand ich das sehr überzeugend und einfach formuliert. Im Italienischen finde ich „perché“ natürlich vom Klang her schön, und noch schöner, dass man die folgende Antwort auch mit perché ansetzt. Aber ob das jetzt etwas zu bedeuten hat?

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  4. Gudrun schreibt:

    Ach, bei Schönem frage ich nicht nach dem Warum. Jeder kennt bestimmt die typische Kinderfrage „Warum denn?“. Sie kommt auf jede Antwort wieder. Warum denn? Weil… Warum denn? …
    Irgendwann ist man am Ausgangspunkt wieder angekommen. Vor lauter Frage und Antwort könnte man vergessen, das Schöne zu leben.

    Bei dir sehen sogar Notizen auf einem Zettel oder Kalenderblatt ordentlich und schön aus.

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