Nº 091 (2016): Quartalsfazit.

Ungewöhnlich notwendig

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Und schwups! Das erste Vierteljahr 2016 endet heute. Wo ist es geblieben? Wann verging es denn? Ein Augenaufschlag – mehr war das doch nicht an Zeit, oder? Sogar Ostern ist in diesem Jahr schon vergangen (das ist so früh doch eher selten der Fall). Nun, dafür gab es hier, in dieser kleinen Großstadt, keinen echten Winter. Mag sein, daß diese fehlende Jahreszeit am Empfinden der Kürze nicht ganz unschuldig ist …

Und habe ich schon etwas geschafft in diesem ersten Quartal?

Ja, doch. Ich bin wieder beim Hausarzt gewesen, habe einen Zahnarzt und ein Bonusheft, war im Krankenhaus und in Weimar, habe mich in Aue und in Leipzig aufgehalten. Meinen Plan, den Jakobsweg von Görlitz bis nach Santiago de Compostella und Finisterre an einem Stück zu gehen, den mußte ich leider aufgeben. Da waren zu viele ungeklärte Fragen offengeblieben. Unter anderem gäbe das auch Probleme mit Wohnung und Versicherungen und Jobcenter usw. usf. Egal! Ehrlich, ich denke nicht mehr über das nicht Schaffbare nach, sondern überlege zur Zeit recht konkret, wie ich den Weg dann eben etappenweise, in jährlichen Stücken gehen oder vielleicht auch fahren kann. Und falls ich doch irgendwann einmal wieder Lotto spiele und genug Geld gewinne, dann gehe ich ihn doch am Stück, den Camino. Langsam, für viele andere Pilger sicher zu langsam, aber: Wen stört es? Mich nicht. Ich habe das Ziel noch nicht aufgegeben, nur den Weg geändert.

Das ist es, worauf ich – wirklich! – als Erfolg zurücksehen kann. Die Änderung der einen oder anderen Einstellung, Betrachtungsweise. Das Nichtzulassen von Selbstabwertung in diesen Dingen (in anderen – sprechen wir nicht drüber). Die Kontinuität in anderen Bereichen. Und dann gibt es ja auch noch die eine oder andere kleinere oder größere private Angelegenheit, die hier nicht aufgeschrieben werden können, die aber geschahen und geschehen. Viele Dinge, die mich hoffen lassen auf den Rest dieses Jahres. Und viele, von mir nicht beeinflußbare Sachen, die ich jetzt so, wie sie sind, hin- oder annehmen kann; das ist etwas, wogegen ich mich bisher immer wehrte.

 

Viel passiert in 90 Tagen. Ich bin neugierig auf den Rest 2016. Nur: Es sollen nicht mehr so viele so gute Leute sterben …

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 30. März 2016 waren eine fertige Sendung, eine recht ruhige Schicht Sendedienst, die erkannten Erfolge.
 
Tageskarte 2016-03-31: Die Zwei der Schwerter.

© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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5 Antworten zu Nº 091 (2016): Quartalsfazit.

  1. Sofasophia schreibt:

    Ja, vom Vielsterben hab ich auch genug für ein Jahr.

    Ich gratuliere zu den neuen An- und Einsichten und meine da bei dir Heilungsschritte zu sehen. Well done.

    Gefällt 1 Person

  2. Herr Kai schreibt:

    Ein guter Weg. Vielleicht sind die inneren Jakobswege die wichtigeren, die anhaltenden. Gutes Gehen im zweiten Quartal.

    Gefällt 1 Person

  3. petra schreibt:

    Den Zahn muss ich dir ziehen: Es werden noch ganz viele Menschen sterben. Auch heute wieder eine begnadete Architektin:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/architektin-zaha-hadid-ist-gestorben-14153890.html

    Und noch ein Spruch von mir: Kurze Wege aneinandergereiht, ergeben als Ganzen, eine lange Strecke!

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