Nº 156 (2016): Jenseits der Morgenroutine.

Zu früh erwachen heißt verschlafen

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Freitag. Der Wecker ist auf halb Neun gestellt, die Schicht beginnt halb Eins. Zeit Genug, vor der Arbeit in Ruhe zu frühstücken. Zeit genug, den Tag gemütlich beginnen zu lassen. Und ich war gegen zwei Uhr eingeschlafen.

5.38 Uhr der Blick auf den Wecker. Zeit, um weiterzuschlafen. Also drehe ich mich um, sortiere Beine und Decke wieder in meine Einschlaf- und Wohlfühllage, spüre dem vergessnen Traum nach und … Und bleibe putzmunter. Obwohl ich schlafen möchte und könnte und auch nicht richtig wach bin. Ich bin ehrlich: Ich hasse dieses Situation. Da beruhigen mich nicht die draußen singenden Vögel, da freut es mich nicht, daß die Luft angenehm frisch und kühl durch das weit offene Fenster über meine Schlafstatt streicht. Da will ich nur noch schlafen, stelle fest, daß es nicht geht und werde immer wütender. Das jedenfalls verhindert das Einschlafen ganz sicher.

6.irgendwas Uhr. Der Kaffee blubbert durch die Maschine. Ich sitze vor Twitter und lese, was nachts so passierte. 6.14 Uhr, um den Zeitpunkt konkret zu benennen, gebe ich auf, vielleicht doch noch Schlaf zu finden. Also digitalisiere (welch‘ seltsame Konstruktion: digitalisiserte Musikdaten von einer CD digitalisieren für den Rechner), nein, “rippe” oder extrahiere ich einige CDs und versuche nebenher, noch ein paar Ideen auf Papier festzuhalten. Mittlerweile gestalte ich auch ein T-Shirt für mich, für genau solche Tage: “Ansprechen entspricht NICHT meinem Humor und gefährdet IHRE Gesundheit!” Weil ich aber nicht weiß, wo ich am besten die Zeilen umbreche, lasse ich es bald wieder sein.

7.28 Uhr. Ich schrecke hoch. War weggeduselt. Ab auf die Schlafstatt. Der Wecker ist ja noch gestellt. Einen zweiten sollte ich noch … ach was, der eine ist laut genug, das wird wohl …

10.09 Uhr. Seit 9.30 Uhr klingelt der Wecker; ich hörte den Ton zwar, aber er störte mich nur minimal und ließ in mir auch keine Vermutung aufkommen, was er wohl zu bedeuten habe. Zuerst träumte ich den Traum zuende, ehe ich dann dazu in der Lage war, in leichte Hektik zu verfallen. Schließlich fehlte mir jetzt schon eine dreiviertel Stunde meiner Ruhe …

Tagesbeginn auf die weniger angenehme Art.

Die Schicht war – auch wegen der Schwüle – sehr anstrengend.

(Der Abend war auch nicht der angenehmste.)

(Das Ende? Das Ende wurde auch überstanden.)

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 3. Juni 2016 war ausreichend Kaffee.
 
Tageskarte 2016-06-04: Die Fünf der Schwerter.

© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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2 Antworten zu Nº 156 (2016): Jenseits der Morgenroutine.

  1. Sofasophia schreibt:

    Gute N8 – hoffentlich eind bessere als die letzte!

    Gefällt mir

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