Nº 159 (2016): Nutria-Suchbild.

Am Kotgraben

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Da war mir das Toastbrot hartgeworden, es wollte mir nicht mehr schmecken. Also ging ich zu mir längst bekannten Orten und hoffte, den Appetit von Tieren zu wecken. Wie ihr seht, gelang mir das zumindest bei einem Nurtia, der allerdings in dem trockenen Kraut am Ufer der Saale farblich gut getarnt und kaum zu entdecken ist. Am Ende holte sich das Tier eine Scheibe direkt aus meiner Hand.

 

Ein Nutria am Saaleufer frißt Toastbrot. Das Tier ist im trockenen Kraut nur schwer zu erkennen

Ein Nutria am Saaleufer frißt Toastbrot. Das Tier ist im trockenen Kraut nur schwer zu erkennen

 

Eine halbe Stunde nichts außer Fluß, Tier, ich, Ruhe. Danke.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 6. Juni 2016 waren die ruhige Frühschicht, der ausgiebige Mittagsschlaf, viele Telefonate.
 
Tageskarte 2016-06-07: Der Ritter der Kelche.

© 2016 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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5 Antworten zu Nº 159 (2016): Nutria-Suchbild.

  1. puzzleblume schreibt:

    Das hätte mir auch gefallen – nicht das alte Toastbrot, sondern das Erlebnis, ein Nutria so zutraulich zu sehen. Bei uns werden sie wohl zu streng bejagt und gehen schon aus grösserer Distanz auf Tauchstation.

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    • Der Emil schreibt:

      Es gibt dort eine ziemlich große Kolonie (auch immer wieder mit Jungtieren), die recht menschengewohnt bis zutraulich ist; und mitten in der Stadt werden sie auch eher nicht bejagt. Aber gefüttert, und meist sogar besser als mit Toast (der Entenfutter werden sollte). Also wenn Du die Tiere nah sehen magst, komm nach Halle ;-)

      Gefällt 1 Person

  2. petra schreibt:

    Diese possierlichen Tierchen können zur Plage werden und sollten eigentlich nicht gefüttert werden. _ mein belehrender Zeigefinger ist wieder unten_

    Frage: Sind die eigentlich weich oder kratzig?

    Gefällt mir

    • Der Emil schreibt:

      Kuschelig ist das Fell eher nicht, jedenfalls nicht im lebenden Zustand. Aber kratzig auch nicht. (Vor längerer Zeit hab ich einen anfassen können. Diesmal nicht.)

      Es gibt in meinem Leben Zeiten, da ist Unvernunft notwendig: Nutrias füttern, Eis mit VIEL Schlagsahne essen, nackt irgendwo draußen im Regen herumhüpfen …

      Gefällt 1 Person

  3. Helmut schreibt:

    Schön, so was zu erleben!

    Liebe Grüße
    Helmut

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