Nº 161 (2016): Festplattenarchäologie, fortgesetzte.

Auf Anregung hin weitersortiert

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Nachdem mir Freund Irgendlink mit einigen Tweets aus der Faulheit/Schockstarre half – wovon er bisher sicher nicht weiß –, setze ich das Scannen von “Zetteln” und das Aufräumen auf insgesamt sieben externen Festplatten (320 GB, 500 GB, 500 GB, 750 GB, 1.5 TB, 2 TB, 3 TB) und in 5 Mappen mit je 64 CDs/DVDs fort (plus zwei 50er Spindeln, aber die haben Zeit, und dann sind da noch 10 USB-Sticks und ein ziemlich genau drei Jahre altes Netbook und zwei Notebooks, ein schon über zehn Jahre treue Dienste leistender Veteran – für dessen Überlassung ich sehr, sehr dankbar bin – und das zweite auch schon anderthalb Jahre alt). Schließlich möchte ich zwar immer zwei Exemplare jeder Datei haben, aber manche habe ich bis zu zehnmal auf diversen Datenträgern … (Ich bin vielleicht ein File-Messie?)

Ach ja, am Musikarchiv des Radios arbeitet das Netbook, gescannt wird am Veteran und am Notebook rattern die Datenträger, werden Dateien und Verzeichnisse verglichen. So sind die Aufgaben gut verteilt. Und nebenbei werden (Schande über mich) tausende im Netz gesammelte “pikante” Bilder und Filmchen gelöscht. Himmel, das waren Datenmengen! Und meist gesehen, gespeichert und nie wieder betrachtet. Ja, auch einige Bilder, die nicht mehr auffindbar sind und nie wieder auffindbar sein werden – aber das ist mir zur Zeit egal, sogar ganz lieb ist mir, daß ich diese Lasten einfach wegwerfen kann.

Weil ich bei der Festplattenarchäologie wie gerade erklärt viele Dateien auch ansehen muß, fand ich den Scan eines Zettels, den ich 1993 im Büro oder noch viel früher in der Werkstatt hängen hatte. Ohne Quellenangabe stand darauf, was ich schon aus DDR-Zeiten kenne – und jetzt wüßte ich gern, wo das herkommt. (Nein, keine Suchmaschine spuckte eine Quelle aus.)

 

 

Wir, die Wissenden, werden von den Unwissenden dazu gebracht, für die Undankbaren das Unmögliche zu tun.
Wir haben so lange schon mit viel zu wenig viel zu viel geschaffen, daß wir nunmehr qalifiziert sind, aus NICHTS Alles zu machen.

 

 

Eine wirkliche Quelle wird wohl nicht zu finden sein. Aber wer weiß? Kennen wird den Spruch wohl die eine oder der andere? Und mal sehen, welche Perlen ich noch finde. (Ich habe übrigens auch in meinem Blog Texte wiederentdeckt, von denen ich nicht mehr wußte!) Und ja, solches Sortieren dauert tatsächlich verdammt viele Tage.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 8. Juni 2016 waren die reduzierte Datenmenge, ein überraschendes Treffen, leckerer selbstgekochter Eintopf.
 
Tageskarte 2016-06-09: Der Ritter der Schwerter.

© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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7 Antworten zu Nº 161 (2016): Festplattenarchäologie, fortgesetzte.

  1. Pit schreibt:

    Und ich dachte immer, ich haette viel aufzuraeumen auf meinem Laptop und Desktop, mit gerade einmal etwas ueber 500GB an Daten! Aber selbst das ist mir (zu) laestig. Muss aber mal dringend sein: die beiden rechner und meine externe WD-Festplatte synchronisieren. Plus zusaetzliches Backup.

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    • Der Emil schreibt:

      Naja, ich komm ja auch beruflich eher aus der Computerei ;-) Und habe das Musikarchiv eines Radiosenders an der Backe. Die ersten 500 GB sind wieder leer.

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      • Pit schreibt:

        Na ja, ein bisschen aufräumen sollte ich auch bei meinen wenigen Daten mal. Und dann Backups. Und dann … Windows10?? Ich weiß noch nicht, weil ich mit 8.1 gar nicht unzufrieden bin. Andererseits: in ein paar Wochen läuft ja wohl die Gandenfrist für’s kostenlose Upgrade aus. Mal sehen.

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  2. Sofasophia schreibt:

    Ich bin ja auch dran – vor allem am Entdoppeln mit Fslint, einer klasse Anwendung (Ubuntu).

    Der zitierte Text ist super. So irgendwie fühle ich mich an der Arbeitsstelle.

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