Nº 237 (2016): Dazwischen.

Aber wo genau?

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Das war mehr als “Urlaub”. Das war ein kleines Aussteigen, Ausbrechen aus dem Alltag hier. Mir war ja sogar nicht mehr bewußt, welcher Wochentag ist, es war auch unwichtig. Es ist auch jetzt noch unwichtig. Auch Dinge, die mir vor Wochen noch wichtig waren, haben an Bedeutung verloren für mich. Wahrnehmungsverschiebung. Werteverlagerung. Sinneswandel. Klimakterium. Kataklysmus? — Suche.

Ich oszilliere zwischen Hiersein und Unterwegssein. Ständig springt der Geist hin und her. Ein, nein – drei Zustände: hier, unterwegs und dazwischen. Unsicher bin ich, fühle ich mich. Will weitergehen als mir (momentan, vernünftigerweise) gut für mich scheint, im nicht übertragenen Sinne.

 

Keine Flucht aus diesem Leben, aus dem gehabten Leben. Nein, kein weiterer Vesuch dazu. Aber irgendetwas zwischen Sehnsucht und Unsicherheit, Angst und Zuversicht … Kann schon sein, daß genau das das ist, was Leben genannt wird: der Zustand dazwischen.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 23. August 2016 war Nachdenken über Wünsche.
 
Tageskarte 2016-08-24: XVIII – Der Mond.

© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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6 Antworten zu Nº 237 (2016): Dazwischen.

  1. alltagsfreak schreibt:

    Emil. Du bist nicht in einen spießigen Leben „gefangen“ und setzt durch Wort und Tat Maßstäbe. Du bist nicht „dazwischen“ sondern „mittendrin“ 😊

    Gefällt 1 Person

  2. Sofasophia schreibt:

    Das könnten meine Worte sein. Wieder im „normalen Leben“ (WTF ist das?) Fuß zu fassen (will ich das? Und wenn ja: wie?) fällt mir schwer.
    Als hätte man einen Blick hintern Vorhang getan.
    Wie lassen sich die eigene neuen Werte in das Alle-Miteinander-Leben integrieren?

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  3. Frau Momo schreibt:

    Ich finde es mehr als normal, das so eine Zeit nachwirkt… das stelle ich mir u.a. unter Pilgern vor. Lass Dir Zeit, das Erlebte sacken zu lassen.

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  4. minibares schreibt:

    Solch ein Urlaub hat was…

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