Nº 259 (2016): Glaubenswirklichkeitwerdungshoffnung.

Jaja, ein seltsames (Wort-)Konstrukt

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Wir versuchen immer Anhänger für unsere Sicht der Welt zu gewinnen. Wir glauben, daß, wenn nur viele dasselbe glauben wie wir, dies Wirklichkeit wird. Das ist keineswegs so.

Paulo Coelho: Auf dem Jakobsweg. S. 114
© Diogenes Verlag AG Zürich. ISBN 978 3 257 05738 6

 

 

Oh. Das klingt mir sehr bekannt, kommt mir sehr bekannt vor.

Ein Trugschluß,ja. Und ja, es ist Zeit für ein Geständnis. Denn ich bin mir sicher, daß ich genau so handelte. Mehrfach. In verschiedenen Situationen. Bei verschiedenen Menschen. Insbesondere bei einem Menschen. Zu viel erklärt, um … Ich wollte nur Verständnis, dachte, ich wäre ohne meine Erklärungen zu … zu wenig zu verstehen, fürchtete, daß meine Marotten ohne Erklärung und Begründung nicht hinnehmbar wären. Also wollte ich, daß meine Sicht der Dinge verstanden, akzeptiert wird.

Und wenn ich die Menschen in meinem Umfeld ansehe, die Menschengruppen, die Vereine, Orden, Parteien, Religionen: Sie tun genau,was Coelho schreibt. Alle. Oder kennt ihr eine Ausnahme?

 

Haben mich ganz schön umgehauen, diese drei Sätze. Arbeiten heftig in mir.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 13. September 2016 waren eine ruhige Schicht, eine nette Begegnung, ein ruhiger Abend.
 
Tageskarte 2016-09-14: Die Königin der Kelche.

© 2016 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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5 Antworten zu Nº 259 (2016): Glaubenswirklichkeitwerdungshoffnung.

  1. alltagsfreak schreibt:

    Am besten als domain sichern. Klingt erhaben und leicht einzuprägen: glaubenswirklichkeitwerdungshoffnung.de :) Kommt immer auf die Perspektive an…

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  2. petra ulbrich schreibt:

    Genau deswegen mag ich keine Vereine – weil dahinter der Zwang der auch so selig machenden Gemeinschaft steckt.

    Gefällt mir

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