Nº 306 (2016): Reformationstag vorbei.

Etwas völlig Ungewohntes beginnt

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Der Feiertag ist vorbei. Zumindest hier (auch) in Sachsen-Anhalt. Dafür ist heute dann Feiertag in anderen Gegenden: Allerheiligen. Und davor war noch “All Hallows‘ Eve” – ein Brauchtum, das sich mir nun überhaupt nicht erschließt (wie auch Valentinstag). Eines aber verbinde auch ich mit dem 1. und besonders mit dem 2. November, Allerseelen genannt und ein katholischer Gedächtnistag. Auch ich als (offizieller) Protestant gedenke am 2. November der verstorbenen Freunde und Verwandten, auf meine ganz besondere Weise …

 
Mein Schreibmonat beginnt heute. Ich bin nur zum Teil darauf vorbereitet, habe nur wenige Seiten ausgedruckt, eine Spezialkladde teilweise vorbereitet. Die Vorbereitung wird heute mein erstes Teilprojekt, die Materialsammlung muß komplettiert, die Arbeitsstrukturen etabliert werden, der zeitliche Rahmen und auch ein Mindestpensum müssen festgelegt werden. Denn: Nur mit professioneller Vorbereitung kann jemand … Hm. Das tägliche Schreiben ging und geht auch ohne professionelle Vorbereitung – betreibe ich da unnötigen Aufwand? — Ich werde es ja feststellen. Doch noch nie habe ich mir so viele Gedanken um das “wie” gemacht, auch nicht um das “was”. Ziel war bisher i. d. R. ein fertiger Text, nur selten dachte ich über Charaktere, Protagonisten, Nebenfiguren, Handlungsstränge, zeitliche Gliederungen, Orte usw. usf. nach; all das ergab sich meist im Schreibfluß. Den, so befürchte ich, werde ich vielleicht nicht erreichen in diesem Gerüst aus allem möglichen und unmöglichen. Und dann? Was dann? Was habe ich dann am Ende eines Monats Schreibarbeit davon?

Zumindest bleibt mir eine Materialsammlung, mehrere Teilstücke, kleinere Texte (meine “Anfänge”); ich werde wohl auch reicher an Erfahrung sein am Ende des Monats. Jedenfalls habe ich mich theoretisch jetzt schon so lange damit auseinandergesetzt, daß ich es auf einen Versuch ankommen lassen will und neugierig auf den Prozeß und sein(e) Ergebnis(se) bin.

Ach ja, entschuldigt bitte, daß ich mal wieder nichts anderes als das in meinem Kopf Umhergeisternde zu bloggen wußte …

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 31. Oktober 2016 waren die freie Zeit, ein Gespräch, ein Schaumbad.
 
Tageskarte 2016-11-01: X – Das Rad des Schicksals.

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Über Der Emil

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9 Antworten zu Nº 306 (2016): Reformationstag vorbei.

  1. stachelvieh schreibt:

    Ich wünsche Dir, dass Du in den Fluss kommst, der Dich dann durch Deine Story trägt. Good luck!

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  2. Gudrun schreibt:

    Gutes Gelingen, Emil. Ich bringe Kaffee vorbei, wenn es mal klemmt.

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  3. Sofasophia schreibt:

    Geister im Kopf? Oh!?!

    Gutes Schreiben! S’ist November, yesss!

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  4. Medienkanzler schreibt:

    Zur Ermutigung vorab: Es gibt keine Schreibblockade! Zum kreativen Prozess gehören Phasen von Langeweile und Leere. Und dann zündest es. Abkürzungen gibt es nicht. Wünsche inspiriertes Schreiben, lieber Emil.

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  5. dergl schreibt:

    Von mir auch gutes Gelingen, viel Glück und Ausdauer. Hast du den Trick probiert, einen Vertrag mit dir selber über das was du den Monat über schaffen willst, inklusive Vorbeireitung, Arbeitsstrukturen etc., zu schließen?

    Ach ja, entschuldigt bitte, daß ich mal wieder nichts anderes als das in meinem Kopf Umhergeisternde zu bloggen wußte …

    Falls, ich weiß es nicht, meine Erfahrung und das was ich bei anderes beobachtet habe auf dich übertragbar sein sollte, kannst du dich darauf einstellen, dass das in intensiver Arbeitszeit häufiger so sein könnte.

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