Nº 311 (2016): Machmal geschieht etwas.

Gelesen und auch schon ähnlich erlebt.

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Eines der gefundenen, mir sozusagen zugelaufenen Bücher habe ich heute ausgelesen. Ein anderes aus der Bibliothek (es war leider nicht in der Liste dabei) ist zur Hälfte durch, eines ist angefangen, ein weiteres steht kurz vorm Ende. Ja, ich lese auch solche Bücher, in denen Sätze wie diese vorkommen:

 

 

» An jenem ersten Abend nahmst Du schließlich die Geige. Ich kannte dich ja nicht, ich wußte nicht, wer du warst. Es wäre lächerlich zu sagen, ich hätte dich von jenem Augenblick an geliebt, als du Geige spieltest. Obwohl ich das später manchmal behauptet habe.
In gewisser Weise fing es da an. Der fremde Mann da oben mit dem blassen Gesicht, der über alle hinwegblickte, und seine Geige, die alles aussprach. Ich konnte es hören an jenem Abend. Und damit hatte ich dich gehört. «

Utta Danella: Gestern oder Die Stunde nach Mitternacht. S. 153
Goldmann Verlag, ungekürzte Ausgabe der Originalausgabe 1971.
© 1990 Albrecht Knaus Verlag GmbH, München. ISBN 3-442-09789-4

 

 

Ähnlich wie da beschrieben ging es mir auch schon. Allerdings nahm mein Leben einen ganz anderen Verlauf als das Lorenas, klar. Und mehr möchte ich von meinem Erleben dazu nicht verraten. Doch das Buch ist (vielleicht nicht ganz soo großer, wie der Rückentext meint) “Ein großer Roman um eine Frau in der Krise ihres Lebens”, den nicht nur Frauen lesen dürfen. Jaja, ein paarmal habe auch ich einen Spiegel vorgehalten bekommen in dem Buch, das wahrscheinlich als Trivialliteratur eingeordnet wird. Für mich war es beinahe wie die Groschenromane früher, ein wenig heile Welt, ein wenig bessere Gesellschaft – und ganz viel Zweifel und Zerissenheit … “Gestern” und die darin erzählte Geschichte sind aber nicht das, was ich als Schmonzette einstufen würde. Es war interessant genug, um es durchzulesen; und es entspannt mich einfach, auch solche Bücher zu lesen …

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 5. November 2016 waren das in den Griff bekommene Chaos, leckeres Abendessen (Pizza) und Entspannung.
 
Tageskarte 2016-11-06: Der König der Schwerter.

© 2016 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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2 Antworten zu Nº 311 (2016): Machmal geschieht etwas.

  1. Sofasophia schreibt:

    Das Zitat klingt gar nicht mal übel und überrascht mich positiv. Aber eben: Es ist nur ein Ausschnitt. Und ja, es braucht auch immer mal Bücher, die nicht allzu fordernd sind. Solange die Sprache halbwegs erträglich ist, lese ich auch hin und wieder Trivialeres (aus dem Krimibereich dann allerdings). „Frauenromane“ allerdings echt nienienie. Vielleicht zu unrecht? 😉

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