Das 14. Türchen (2016): Persönliche Weihnachtsplanung.

Am Feiertag freiwillig arbeiten.

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Meine Adventsgeschichten widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Ich wünsche allen Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Meine Kerzen brennen für alle, die Hoffnung brauchen.

 

Den ersten Weihnachtsfeiertag habe ich gestern verplant. Und zwar fast vollständig. Den 26. Dezember, den zweiten Weihnachtstag diesen Jahres werde ich bei Radio Corax verbringen. Und das kommt so:

 

Viele, die hier schon mehr oder weniger lange mitlesen, wissen bereits, daß ich bei diesem nichtkommerziellen Lokalradio hier in der Stadt “arbeite”, sowohl als Sendetechniker als auch als Sendungsmacher. Alle zwei Wochen zum Beispiel lese ich am Freitag abend um 20 Uhr gegen die Tagesschau an und gegen den Freitagabendkrimi. Aus Büchern, die ich auf der Straße, in meinen Bücherstapeln oder in der Bibliothek finde, aus Blogs und Twitter und und und – und natürlich aus geschenkten Büchern (und ganz heimlich manchmal auch aus meinem eigenen Œuvre). Dazu spiele ich, seit ich das Musikarchiv des Senders betreue (eine Heidenarbeit!), sehr oft Musik aus der Bemusterungskiste. Und all das normalerweise ohne richtigen Plan, d.h. ich nehme mehr Bücher mit als ich brauche und auch mehr Musik und entscheide vieles aus dem Bauch heraus, nach Gefühl; und seltsamerweise scheint mir am Ende immer wieder alles ganz wunderbar zusammenzupassen.

Jedenfalls ist am 23. Dezember wieder Buchfink für mich, ich sitze an dem Abend wieder im Studio und lese ganz sicher weihnachtliche Geschichten vor. Am darauffolgenden Montag wird die Sendung im Vormittagsprogramm wiederholt. Am zweiten Weihnachtstag um elf Uhr liefe meine Livesendung vom 23. nochmal. Liefe. Normalerweise.

Aber ich habe so viele weihnachtliche Geschichten!? Die passen nicht in eine Stunde, niemals, und auch die Musik würde für mehrere Tage Dauerbeschallung ausreichen. Ergo werde ich am Montag vormittags ebenso im Studio sitzen und live zu hören sein. Mit derselben Möglichkeit für alle Zuhörer an den Radios oder am Stream, wie am Freitag Abend im Radio azurufen und von mir “on Air” geschaltet zu werden, um ebenfalls live und telefonisch im Radio vorzulesen (Telefonnummer steht auf der oben angegebenen Webseite). Na?

 

Wenn ich dann schonmal im Sender bin und nichts anderes vorhabe an diesem Tag, dann kann ich doch denen, die jetzt als Bundesfreiwilligendienstleistende dort sind, diesen zweiten Feiertag auch als freien Tag lassen? Also verschenke ich diesen Weihnachtstag und bleibe selbst gleich noch von halb eins bis abends sieben als Sendetechniker vor Ort. Hey: Ich muß niemanden empfangen, niemanden besuchen, bin zu den Feiertagen nichts und niemandem verpflichtet außer mir (ja, ich hätte es gern anders, aber es ist nunmal so und ich werde es in den paar Tagen bis dahin nicht mehr ändern). Aber zwei andere Menschen haben durch meinen Einsatz frei …

Und ich habe “offiziell” die Gelegenheit, mit einem deutlichen Augenzwinkern und überbordendem Sendungsbewußtsein Weihnachten zu verbreiten. Ha! Nehmt das, ihr XMas-Banausen!

 

Und ihr, was habt ihr geplant für die Feiertage?

 

 
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das täglich von 06 Uhr bis 22 Uhr bei der Versteigerung von #hand2hand tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 13. Dezember 2016 waren Diskussionen über Themen für die Magazinsendung (Versöhnung, Zweifel, Wortumdeutungen), erhaltene notwendige Hinweise, die Planung für die Feiertage, zweimal Post.
 
Tageskarte 2016-12-14: Die Neun der Münzen.

© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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4 Antworten zu Das 14. Türchen (2016): Persönliche Weihnachtsplanung.

  1. wildgans schreibt:

    Gut finde ich das! Werde zuhören und mir überlegen, ob ich eine vor einigen Jahren geschriebene Weihnachtsgeschichte vorlese, die ist allerdings so gar nicht schön, eher brutal mit Frauenhaussachen und von besoffenem Vater bezogene Kinderprügel (nachempfunden meinem Kindheitsarsenal). Da kann man mit keinem Glitzerheiligkram gegenhalten. Mal sehen.

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  2. Gudrun schreibt:

    Ich wünsche dir zwei schöne Sendungen. Wir hören uns.

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  3. Birgit schreibt:

    Guten Morgen, ich finde das wunderbar. Ich werde mich hinsetzen und einfach mal reinhören. Freue mich.

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