Das 20. Türchen (2016): Kinderwünsche.

Nicht im besten Hochdeutsch, doch verständlich.

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Meine Adventsgeschichten widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Ich wünsche allen Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Meine Kerzen brennen für alle, die Hoffnung brauchen.

 

Kinderwünsche zur Weihnachtszeit. Sie sind so vielfältig und unterscheidlich und ähnlich wie Blätter oder Nadeln im Wald. Es gibt die einfachen, unschuldigen, “durchschnittelichen” Wünsche nach Spielzeug und Süßem und ab und zu mal Arbeitsmaterial für die Schule. Dann sind da die “überkandidelten” nach (Marken-)Technik oder Status-Bekleidung, die oft weit über die finanziellen Möglichkeiten der Familie hinausgehen.

Auch in diesem Jahr habe ich mit Hilfe eines Supermarktes einem Kind einen “durchschnittlichen”, beinahe schon bescheidenen Weihnachtswunsch erfüllt. Wieder ein Junge, achtjährig, in einem Wohnprojekt lebend. Der wünschte sich mit einer Wunschweihnachtsbaumkugel eine Armbanduhr und ein Malbuch. Und ich hab noch ein paar Buntstifte dazugetan und einen Schokoweihnachtsmann. (Der Supermarkt gibt auch noch dazu.) Diese Aktion ist mittlerweile auch zu etwas geworden, das beinahe eine Weihnachtstradition für mich ist …

 

Doch es gibt noch eine dritte Art von Kinderwünschen. Eine, die mich immer wieder sehr traurig macht, weil auch meine Kinder sicher lange Jahre einen davon hatten. Den Wunsch, daß der Papa, der Vati endlich wieder zuhause ist. Ich war nicht in der Lage, ihnen den Wunsch zu erfüllen. Meine Psyche war zu angeknackst – und ihre ist es auch deswegen heute auch … Das tut weh. Zu wissen, daß ich nicht in der Lage war, diesen Wunsch zu erfüllen, und deshalb zumindest eine Teilschuld an dem Schaden zu haben, den ihre Seelen nahmen. Nun gut, deshalb habe ich überlebt, also weil ich jeden, wirklich jeden Kontakt zur Familie vermied; doch gleichzeitig hat mein Verschwinden Schaden bei ihnen, bei meinen Kindern, angerichtet. Und das vermute ich nicht nur, das weiß ich … Da kann ich auch nichts “wiedergutmachen”.

Das macht mein Weihnachten anders. Und doch will ich es haben, mein Weihnachten. In ritueller Form aus der erzegbirgischen Tradition, allerdings vermischt mit anderen, eher volkstümlich-alpenländischen Elementen. Mit Stubenmusi und und ähnlichem. Auch mit modernem Liedgut. In diesem Fall allerdings mit einem Text, der … der mich trifft. Weil sich die Kinderwünsche seit 1946 vielleicht doch nicht so sehr veränderten.

 

 

Dieser Text! Dieser Text … Er war Anstoß zum heutigen Artikel. Euch allen wünsche ich eine besinnliche Zeit.

 

 
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das täglich von 06 Uhr bis 22 Uhr bei der Versteigerung von #hand2hand tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 19. Dezember 2016 waren der Besuch in der Bibliothek, anregende Gespräche auf der Jahresendfeier mit Jahresenbdflügelfigur- und Jahresendkoniferenastwerk-Betrachtung.
 
Tageskarte 2016-12-20: Die Drei der Schwerter.

© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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