Ich-Gedanken (2017: 010)

Woher habe ich das nur?

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Wenn ich nur wüßte, wo ich das heute gelesen/gehört/gesehen habe (sinngemäß):

 

 

» Ist ein Ich überhaupt ein in sich geschlossenes und streng in zeitlich-fleischliche Grenzen abgedichtetes Ding? «

 

 

Das Ich.

Welches?

Ausweis- oder Lebenspersönlichkeit? (Sind das überhaupt zwei verschiedene Ich?)

 

(Wieso erscheint im Schreiben zu einem Satz, der das Wort “überhaupt” enthält, überhaupt das Wort “überhaupt?”)

 

In sich geschlossen. Ein Ich kann jedenfalls kein abgeschlossenes System sein, denn jedes Ich ist sozial, auf Austausch mit anderen Ichs, also Dus, angelegt, angewiesen und bedacht. Ich jedenfalls bin so. Sonst würde ich nicht hier schreiben, nirgends schreiben, nicht reden, kommunizieren, nicht etwas mit Radio machen.

Und ein Ding ist keines meiner Ichs. Höchstens ein ein “Ding an sich”, also als solches.

 

Was ist eigentlich “das Ich” überhaupt?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 10.01.2017 waren Ausschlafen, Ruhe am Vormittag und weitere bearbeitete Alben.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Stäbe.

© 2017 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

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4 Antworten zu Ich-Gedanken (2017: 010)

  1. stachelvieh schreibt:

    Jetzt hast Du uns aber einen Impuls in den Weg gestellt…ich komme nicht drumherum!!! :-)

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    • Der Emil schreibt:

      Ich müßte etwa 70 Seiten zurückblättern oder fünf Stunden Radio nachhören …

      Und doch: Die große Frage ist doch, was ist das Ich? Wer bin ich und wieso und wozu und wodurch?

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  2. Ulli schreibt:

    Das ist eine der grossen Fragen des Lebens: Was ist das Ich?, ich kann es nur so beantworten, dass das Ich Viele ist und nichts Feststehendes… um es kurz zu machen ;)
    herzlichst
    Ulli

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  3. Gudrun schreibt:

    In meiner Jugend hat mich das mal sehr interessiert und dann habe ich Freud gelesen, der versucht hat, die menschliche Psyche zu strukturieren, mit Über-Ich (Gebote, Gesetze, Verbote), dem Ich und dem Es (Bedürfnisse und so). So richtig einleuchtend war mir das nicht und ich habe es wieder gelassen, darüber nachzudenken. Ansonsten bin ich ganz zufrieden mit meinem Ich. Deshalb tauche ich auch überall mit meinem Namen auf.
    (Ich bin heute späte dran mit Lesen bei dir. Gestern habe ich es einfach verschlafen, ich müdes Ich.)

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