Ich und Dogma (2017: 031)

Es beschäftigt mich schon lang

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Was ich wirklich frei glauben darf, das und nur das bin ich auch in der Lage zu glauben; jedes Dogma schreckt mich ab.

 

 

Ob es mir geglaubt wird oder nicht: Das war auch schon zu Zeiten der Fall, als die ganze Republik unter dogmatischer Führung durch die … Aber das ist eine andere Geschichte und ich trat nicht ohne Grund 1987 aus der SED aus (ja, das ging und das gab es) in dem WIssen um die Konsequenzen.

Abschreckende Dogmen gibt es auch heute noch viel zu viele: der Markt wird es regeln, in einer Demokratie ist soetwas nicht möglich, wer Arbeit will, findet auch welche usw. usf. Meiner Meinung nach sind es heutzutage sogar viel mehr Dogmen als früher, denn überall wird von “alternativlos” gesprochen. Und jedes “alternativlos” steht für ein Dogma, das nicht angezweifelt werden darf und ganz überhaupt nicht verändert oder abgeschafft. In diesem Sinne kann ich meinen Satz zum Glauben auch auf das Handeln erweitern und auf das Denken.

Jedes Dogma ist nämlich auch ein Denkverbot. Jedes “alternativlos” aber stellt mir die Frage “Für wen?”

“Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.” So hieß es früher. Hoffentlich lernen unsere Politiker und und vor allem wir alle genug aus den Ungeheuerlichkeiten, die gerade weltweit geschehen.

 

(Anlaß des Artikels war ein beim Scannen in einer der Kisten gefundenes Zettelchen mit – unter anderem – diesem Satz. Undatiert, der Handschrift nach in die Zeit vor 1990 eingeordnet.)

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 31.01.2017 waren eine positive Auskunft und etwa 100 gescannte “Artefakte”.
 
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Stäbe.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

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