Neues Gerät (2017: 035)

Endlich. Und es gefällt mir.

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Im Jahre 2007 kaufte ich in einem der Elektrodiscounter einen kleinen Musikabspieler. Jeder war nicht geeignet, er mußte nämlich schon damals mit dem Format Ogg-Vorbis umgehen können. Denn dieses Format, diese Codierung von Msik ist nicht wie der Fraunhofersche mp3-Codec patentgeschützt, aber frei verfügbar, nein, Ogg-Vorbis ist ganz frei (und qualitativ bei gleicher Komprimierungsrate sogar etwas besser). Unter meinen LINUX-Systemen (zur Zeit Fedora) braucht es immer zusätzlichen Aufwand und Pakete aus non-free (nicht freien) Repositories (Software-Quellen), um mp3-Dateien abspielen und bearbeiten zu können. Fürs Radio ist beides gleichermaßen nutzbar, mp3 und Ogg-Vorbis. Mein Abspielgerät, ein Samsung YP-U5 mit damals gigantischen 4 GB Speicher, kostete 2007 29,99 Eu und hatte kein wirklich leichtes Leben.

Nach ziemlich genau neun treuen Jahren allerdings ging er kaputt. Weder meine Telefone noch ein ebenfalls uralter anderer Player aber waren in der Lage, meine Musik abzuspielen. Und ich hatte nun wirklich keine Lust, meine Musiksammlung vollständig von Ogg-Vorbis zu mp3 umzuwandeln. Das wäre für die Datenmenge unrealistisch gewesen …

 

Die Suche nach einem neuen Player lieferte Angaben über viele teure (so ab 69 Eu) Geräte. Irgendwann ließ ich dann eines der Ausschlußkriterien beim Suchvorgang weg und ließ auch in diesem Online-Versanddingsbums suchen. Ich war dort nie Kunde, will dort nicht Kunde werden und habe sowieso etwas gegen das Unternehmen … Aber nun, nirgends anders gibt es in den Läden oder im Versandhandel etwas diesem einen Gerät ähnliches zu einem so guten Preis (unter 25 Eu). Natürlich hatte ich und habe ich Gewissensbisse, weil ich mit Hilfe der allerallerallerbesten Freundin nun doch einen AGPTek A02 mit 8 GB Speicher und einer Möglichkeit, Micro-SD-Karten zur Vergößerung des Speicherkapazitätzu nutzen.

Gestern kam also das Paket an. Heute holte ich mir das Gerätchen ab. Und natürlich mußte ich es gleich ausprobieren. Es läßt sich ganz problemlos als Datenträger mounten (in das Dateisystem einbinden), der Datentransfer ist schnell genug. An die Bedienung muß ich mich noch gewöhnen, doch die Klangqualität gefällt mir wirklich. Sie ist schon mit den mitgelieferten Im-Ohr-Kopfhörern gut, mit richtigen Kopfhörern aber – kein Vergleich zum Telefon oder zu dem alten Ersatzplayer (der aber doch ein Markengerät war …). Und der Neue kann sogar noch mehr. Neben Ogg-Vorbis und mp3 auch flac, ape, wav und aac – d.h. für alles, was ich auch im Radio hören muß, ist er nutzbar (wav, flac, mp3, Ogg-Vorbis). Eine Ausnahme bilden die Mac-Formate, was mich allerdings nicht stört.

 

Der Wermutstropfen ist die Bezugsquelle des Gerätchens. Ansonsten bin ich fürs erste zufrieden. Andere würden über so eine Kleinigkeit kaum Worte machen; aber ich nutze das Teil eben auch für “mein” Radio und bin daher vielleicht etwas … etwas euphorischer. Und ich habe über lauter Herumspielen mit dem Teil beinahe meinen Blog vergessen …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 04.02.2017 waren Ruhe zur kurzen Schicht, leckere Spaghetti bei der allerallerallerbesten Freundin, ein neues Musikabspielgerät.
 
Die Tageskarte für morgen ist  XVII – der Stern.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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4 Antworten zu Neues Gerät (2017: 035)

  1. Simmis Mama schreibt:

    Das würde ich mir auch gerne zulegen :). Mp3 nervt ganz schön.

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  2. Frau Momo schreibt:

    Ich glaube, Martin würde Dich verstehen.. der arbeitet ja auch unentwegt an unserer Musikdatenbank und muß überall in der Wohnung seine Musik hören können.

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