Altmodisch ausgedrückt (2017: 044)

Romantik in Vergangenheit und Zukunft.

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Und als sein Herz übervoll war von Glückseligkeit und Traurigkeit, als der Träume in seinem Kopf immer mehr wurden und der Freude in seiner Seele so viel, da erstarben ihm die Worte, und in Zungen reden gelang ihm diesmal nicht; seiner bemächtigte sich ein tief ergriffenes Schweigen.

 

 

 

Heute vielleicht mit “der hat YOLO geschnallt und ist einfach megachillig” umschrieben … Aber so wie oben, so haben sich wohl Brentano, Günderrode, von Kleist, von Arnim, Hölderlin und deren Zeitgenossen ausgedrückt, die mehr oder weniger zur Heidelberger Romantik gezählt werden. Ob zukünftige Generationen noch von Orten oder doch nur noch von einigen wenigen Konzernen sprechen werden? Ob sie uns auch dann noch Romantiker nennen, wenn sie Teile unserer Whatsapp- und Fakebockdialoge finden?

Aber die Literatur, die uns aus der Heidelberger Romantik blieb, die wird auch in Zukunft noch findbar sein, auf altmodisches Papier gedruckt, zwischen Pappdeckeln gestapelt, in Räumen voller Bücher, die vielleicht immernoch Bibliotheken genannt werden, in jener Zukunft …

 

Ich habe keine Ahnung, woher dieser Satz im grauen Kasten stammt, also dieser altmodische Satz da oben. Er war plötzlich da und stand dann in der Kladde …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 13.02.2017 waren ein angelesenes altes Buch, einige bearbeitete und frisch heruntergeladene Musik, eine ruhige Schicht am Abend, etwas Zurückerhaltenes.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Schwerter.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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3 Antworten zu Altmodisch ausgedrückt (2017: 044)

  1. wildgans schreibt:

    Ach, wie mir dieser Satz, der plötzlich bei dir war, gefällt! Und wie du damit umgehst, lieber Emil!

    Gefällt 1 Person

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