Was ist das denn!? (2017: 064)

Für mich ist das kein Rätsel.

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Vorm Haus, in dem der neue Fahrstuhl auf dem absolut aktuellsten Stand der Technik ist (und der deshalb in den Störungsmodus geht, wenn jemand mehr als 30 s benötigt, um selbst hineinzukommen oder etwas einzuladen und deswegen die Aufzugskabinentür blockiert), liegen noch immer Reste der letzten Sperrmüllaktion. Die ist mehrere Wochen her. Natürlich haben die Hausmeister die meisten Überreste gleich danach beseitigt. Doch dieses Stück Beton liegt da noch:

 

Wie ein Stück Rand von einem in Beton mit quadratischem Querschnitt gebohrten Loch

Wie ein Stück Rand von einem in Beton mit quadratischem Querschnitt gebohrten Loch

 

Ein Teil, das aussieht wie … wie ein Stück von einer Scheibe eines in drei Scheiben geschnittenen Würfels, aus deren einem Randstreifen ein Kreisbogen herausgeschnitten wurde. Kompliziert, diese Form so zu beschreiben, daß auch Nichtsehende sich darunter etwas vorstellen können. Jedenfalls weiß ich, was das ist. Aber als ich das zum ersten Mal sah, zum ersten Mal davon hörte, da wollte ich es nicht glauben. Denn was ist das? Ein Betonteil, echter, schwerer Beton. Eines von bis zu vier Betonteilen, die als Ausgleichsmassen die Waschvollautomaten so schwer machen und für ihren relativ ruhigen Lauf auch beim Schleudern sorgen. Damals hüpfte eine neu gekaufte Maschine nämlich schon beim dritten Waschgang sehr lautstark durch die Küche. Der erscheinende Monteur nannte den Fehler: “Da ist nur der Beton locker.” Er stellte fest, daß eine der beiden Schrauben, mit der ein solches Betongewicht befestigt sein sollte, eben nicht fest war.

Seitdem weiß ich, warum Waschmaschinen so schwer sind. Der gewichtsmäßig größte Anteil der Geräte ist nämlich verdammt teurer Beton. (Früher war es manchmal auch Stahl, glaube ich.)

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 05.03.2017 waren Mut, Worte für Unsagbares, Zeit in der Moritzburg und das Gespräch mit einer Mitarbeiterin dieser über ein ungünstig plaziertes Ausstellungsstück.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Kelche.

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Über Der Emil

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2 Antworten zu Was ist das denn!? (2017: 064)

  1. Simmis Mama schreibt:

    Oh. Erstaunlich.

    Gefällt mir

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