Studentische Kunst und mehr (2017: 077)

Sehr überraschend.

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Ich besuchte am Nachmittag die Ausstellung Das ist kein Bild. Das ist ein Bild. Freier Eintritt, Fotografieren ausdrücklich erlaubt, oft auch Anfassen und Hören möglich. Das aber habe ich heute weggelassen. Zu sehen, zu hören und auch durchzublätern sind noch bis zum 2. April täglich von 14 Uhr bis 19 Uhr “Studentische Arbeiten zum Verhältnis von Text und Bild sowie Gastbeiträge”.

Und trotz allem, was ich heute dort sah, lasse ich es bei diesem einen Satz Denkfutter, der in einer Präsentation auf einem Tablet zu sehen war (es/er gehört zu Projekt):

 

 

» Erinnern heißt Erfahrungen zu reflektieren. «

Grafitto-Schriftzug (Kreide auf rot gestrichenem Beton), Streetball-Platz im Stadtpark Halle (Saale)

 

 

Eine Binsenweisheit? Vielleicht. Aber: Da steht schonmal Erfahrungen statt “Tatsachen” … Und dann war da noch die Videoinstallation im Zwischenraum, die Unmenschenrechtskonvention (oder UN-Menschenrechtskonvention?) in Daumenabdrucksform auf eine Fensterscheibe gedruckt und ein unbenanntes Kunstwerk eines unbekannten Papierfaltkünstlers (die rote Alarmanlagensteuerung wurde einfach mit einem gefalteten Papier abgedeckt im weißen Raum) …

Sehenswert. Für meinen bescheidenen Kunstverstand.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 18.03.2017 waren ein Geständnis, ein Ausstellungsbesuch, das Telefonat mit den Eltern.
 
Die Tageskarte für morgen ist X – Das Rad des Schicksals.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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7 Antworten zu Studentische Kunst und mehr (2017: 077)

  1. Sofasophia schreibt:

    Klingt nach spannenden Installationen.

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  2. petra ulbrich schreibt:

    Toll – solche Aktionen fordern heraus und fördern Kunst. Zum einen, dass es (mich) juckt auch etwas zu gestalten – obwohl ich gar nicht da war und zum anderen das Kunstverständnis – das bei dir gar nicht so bescheiden ist …

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