Kein Quiz, keine Rätsel (2017: 096)

Viele Fragen zu zwei einfachen Wörtern.

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Gibt es einen Unterschied zwischen » besser « und » gut «?

Wahrscheinlich werden alle diese Frage mit » Ja « beantworten. Ich tu es ja auch.

Besser jedenfalls ist meiner Meinung nach immer vergleichend. Gut ist … Ja, was genau ist denn gut?

Ist das, mit dem ich zufrieden bin, immer (auch) gut?

Könnte, was gut ist, aber nicht immer (noch) besser sein?

Aber: Muß das, was gut ist, besser werden – oder einfach nur so gut bleiben oder vielleicht nur anders gut sein?

 

Gutnicht besser, das ist mein Wunsch, mein Ziel.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 06.04.2017 waren viele geschaffte kleine Dinge, ein überraschendes Geständnis, viele beantwortete und unbeantwortete Fragen.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Kelche.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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12 Antworten zu Kein Quiz, keine Rätsel (2017: 096)

  1. puzzleblume schreibt:

    „Besser“ wirkt auf mich wie eine immernoch ungenügende Anforderung, während „gut“ für mich ein Innehalten bei einem Moment inneren Friedens bedeutet. Das eine ist wie das Nachobensehen während des Treppensteigens, das andere wie die Freude auf einem erreichten Treppenabsatz.

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  2. Sofasophia schreibt:

    Über ein Schweizer Mineralwasser (Valser) gabs den Werbespot „Alles wird besser, Valser bleibt gut!“
    Ich fand & finde das genial.

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  3. alltagschrott.ch schreibt:

    Ich mag Deine Überlegungen. Vielleicht einfach mal gut als gut stehen lassen. Wenn wir nach besser streben, sind wir immer am Rennen, denn es gibt immer ein besser…. und dann noch der/die Beste…
    Könnte aber auch umgekehrt sein:
    „Es geht besser“ ist weniger gut als „es geht gut.“
    Herzlich. Priska

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  4. wildgans schreibt:

    überraschendes Geständnis – wow – das hört sich geheimnisvoll überraschend hervorragend an!

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  5. der einsiedler schreibt:

    wenn die welt „gut“ ist, sollte sie „besser“ werden!
    wenn wir menschen „gut“ sind, sollten wir „besser“ werden!
    wenn meine gedanken „gut“ sind, sollten sie „besser“ werden!
    wenn unser konsum verhalten „gut“ ist, sollte es „besser“ werden!
    wenn die politik der bdr und eu „gut“ ist, sollte sie „besser“ werden!
    wenn unsere humanitären absichten „gut“ sind, sollten sie „besser“ werden!
    usw. usw. usw.
    wie wir mit unserem planeten, also mit uns, umgehen ist wirklich nicht „gut“ und sollte „besser“ sein! man kann aber, wie die schweigende mehrheit, damit zufrieden sein! ;-)

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    • Der Emil schreibt:

      Erst wollte ich Dich per Mail um Klarstellung bitten, aber jetzt tu ich es hier:

      Nach „gut“ möchte ich eben nicht unzufrieden sein und unbedingt ein „besser“ erreichen, das dann doch nur weniger gut ist als das vorher Gehabte.

      Weg von der medial übergestülpten Forderung nach mehr mehr mehr, hin zur Zufriedenheit mit dem wirklich guten. Denn mehr ist nicht wirklich besser …

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      • der einsiedler schreibt:

        emil, jetzt habe ich dich verstanden:
        besser ist „doch nur weniger gut ist als das vorher gehabte“ und führ dich bedeutet „besser“ also „mehr mehr mehr“, aber „mehr ist nicht wirlich besser“?

        „besser“ hat für mich nichts mit „mehr“ zu tun!

        lebe gerne weiter „zufrieden“ in deiner so „guten“ welt, während die gleichgültige bevölkerung die „alternativlose“ globalisierung nicht kritisieren will. „gutes“ wachstum braucht die wachsende, sich beschleunigende umwandlung von rohstoffen, energie und
        menschlicher arbeitskraft in müll.

        wir dürfen die rettung unserer erde und den umweltschutz nicht den duckmäusern überlassen!

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        • Der Emil schreibt:

          Was nützt das, was „besser“ wird, wenn es nicht gut wird?

          Jetzt hast Du es gerade nicht verstanden … Denn eben das „Wachstum“ (wirtschaftlich) kritisiere ich auch. Und das Streben nach dem falschen Besseren, das doch fast immer nur Verschlimmerung („Verschlimmbesserung“) bedeutet.

          Gefällt 1 Person

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