Die Stelle, der Blick (2017: 136)

Unkontrolliert.

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Immer wieder. Wirklich immer wieder wandert mein Blick zu dieser Stelle. Obwohl ich weiß, daß ich da nichts sehen werde. Weder das, was ich zu sehen wünsche, noch das, was ich mir als sehbar vorstelle, noch das, was dort wirklich zu sehen wäre. Wie oft ich auch hinsehe, es wird nichts zu sehen sein. Und doch wandert mein Blick immer wieder zu dieser Stelle, ganz gleich, wie sehr ich mich auch bemühe, genau das nicht zu tun.

Doch ganz automatisch geschieht es, immer, immer wieder. Mein Blick wird hingezogen zu dieser Stelle. Mich nervt, daß ich meine Augen nicht unter Kontrolle habe. Was, wenn das mit vielem anderem auch so ist?

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 16.05.2017 waren Soljanka, eine digitalisierte Kassette, eine wundervolle Handschrift.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Stäbe.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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