Die innere Stimme (2017: 172)

Intrinsischer Antrieb oder was?

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Schreibunlust wegen Hitze. Schlaff, kraftlos, müde. Trotzdem mußte ich einiges tun im Radio und in der Stadt. Dazu kommt, daß ich bald wieder Saunazuschlag zur Wohnungsmiete zahlen muß: Hier drin sind nachmittags durchaus über 40 °C. Es fällt mir in diesem Jahr wieder etwas schwerer als vorher, mit dieser Wärme umzugehen. Die Ventilatoren schicken ihren Luftstrom gegen feuchte Laken und Handtücher und kühlen das Zimmer so um zwei oder drei Grad herunter. Doch da es auch nachts kaum merklich abkühlt, schlafe ich sehr unruhig, weil ich auch viel trinke und daher immer wieder ins Bad muß. Die Zuckerwerte sind normal, also daher rührt der übergroße Durst nicht, sondern wirklich von der Hitze.

Schreibunlust. So groß, daß ich erst die innere Stimme hören mußte, die “sie warten auf Deinen Text” flüsterte. Ich hätte heute ja zu so vielen Veranstaltungen hier in der Stadt gehen können, denn es ist “Fête de la musique” in der Stadt (gewesen) mit ganz vielen umsonst und draußen Gigs. Ich war bei keiner einzigen, es war und ist mir einfach zu warm, zu schwül. Und nun sitze ich ruhelos, keine passable Stellage findend, zuhause vor dem Scanner. Das Armheben fällt mir schwer, jede Bewegung ist unangenehm, jeder Furz nervt mich.

Und am meisten nervt mich, daß ich so genervt bin. Und so wenig Lust auf das Blogschreiben habe.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 21.06.2017 waren leckeres Essen, ein fester Plan, entsorgtes Papier.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Münzen.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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7 Antworten zu Die innere Stimme (2017: 172)

  1. Myriade schreibt:

    An solchen Tagen kann man es nur unter der kalten Dusche aushalten

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  2. Elvira schreibt:

    Jo, du weißt aber schon, dass es auch anders geht? Dass wir einen Tag ohne einen Beitrag überleben werden? Dass du dich nicht quälen musst, nur um uns zu erfreuen? Setz dich auf ein Bier oder zwei in eine Kneipe mit Klimaanlage. Habe ich gestern auch gemacht. Wollte eigentlich auch zu irgendeinem Gig. Auf dem Weg zur U-Bahn habe ich es mir anders überlegt. Der Gedanke, im Berufsverkehr bei der Hitze stehend zwischen schweißnassen Achseln unterwegs zu sein, war dann doch abschreckend.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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  3. Sofasophia schreibt:

    Und wenn niemand warten würde? Ich meine, wenn du nicht um deinetwillen schreibst und bloggst, lass es doch einfach.
    Kalte Fußbäder wirken übrigens Wunder!

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