Zur Kleinkunst (2017: 176)

Beim Musikhören drüber nachgedacht

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Es ist gut möglich, daß ich den Song schonmal hier hatte. Wenn nicht, dann war es wenigstens etwas von Fiva MC. Aber: Hört doch mal auf den Text. Achtet bitte einmal auf den Text. Meine Güte! Und denkt doch auch mal alle an die Bands und ihre Mirglieder, die nicht eigene Songs spielen, sondern mit all ihrem Herzblut und Können Coverversionen aller Art zu Gehör bringen, live, auf Bühnen, in Festzelten, auf Wiesen, Stadt- und Gartenfesten. Die, die in einem Programm ABBA und Meat Loaf, Country Roads und Hey Jude spielen können, die für wenig bis kein Geld Stimmung verbreiten. Musiker (oder auch Künstler anderer Genres), die alles für ihr Publikum tun. In ihrer Freizeit. Einfach so.

Ich hoffe für euch, daß ihr alle schonmal eine “reine” Freizeitband, vielleicht sogar eine Band wie “Die Bunten Mützen” erlebt habt. Welche Innbrunst da manchmal rüberkommt, welche Liebe zur Kunst, zum Singen, zur Musik, welche Freude über die ausgelassene Stimmung des Publikums.

Von all dem singt Fiva in diesem Lied. Und mir fiel das wieder auf, wie wichtig diese “Kleinkunst” und ihre “Kleinkünstler” sind, als ich heute nachmittags ein paar Songs von HandaufsERZ anhörte – na gut, Tobias singt eigene Lieder, und doch singt auch er, weil es eine Freude ist zu singen. Weil es eine Freude ist, anderen Menschen eine Freude zu machen. Weil es Musik ist, Leben …

Ich danke allen, die – von mir schon gehört oder/und erlebt oder auch nicht – vor ein Publikum treten nicht um des Geldverdienens wegen (was bei “großen” “Stars” oft der Fall zu sein scheint), sondern wegen der Feude.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 25.06.2017 waren der Hackbraten, erledigte Kleinarbeiten, die Musik.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.

© 2017 – Der Emil. Text (nicht das Video) unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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5 Antworten zu Zur Kleinkunst (2017: 176)

  1. Sofasophia schreibt:

    Ja. Sehr. Und auch die „ehrenamtlich“ Bloggenden
    gehören gehört und gesehen. Und all die andern begeisterten Kunstschaffenden, die aus purer Lust ihre Kunst teilen!

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  2. Elvira schreibt:

    He, bei uns gab es auch Hackbraten. Und ja,, die kleine Kunst ist oft die große. Es ist auch die Kunst, die sich die meisten noch leisten können. Ob auf Festivals, Clubs oder auf der Straße oder in Parks. Wenig bis kein Eintritt. Der Lohn für die Künstler ist das klatschende Publikum. Ich hätte die Stones gerne live gesehen. Aber hey, bin ich verrückt? Mein Mann hatte den legendären Waldbühnenauftritt noch für ein Taschengeld besuchen können.

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  3. petra ulbrich schreibt:

    Musik ist pures Leben und du kannst alles mit Musik ausdrücken…


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  4. puzzleblume schreibt:

    Warum ausgerechnet auf diese Bands so herabgesehen wird, ist mir ein Rätsel, denn Schauspieler, Opern- und Musicaldarsteller tun nicht viel anderes als sie: bereits vorhandene Stücke auf grosse und kleine Bühnen bringen.


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