Getriebensein (2017: 181)

Plan steht.

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Dieses Getriebensein ist Segen und Fluch.

Ja, ich fühle mich getrieben. Von etwas oder jemadem zu jemandem und zu etwas. Zum Glück, sonst würde ich verharren, in eine sehr tiefe Depression sacken, faul bleiben und nicht mehr viel erleben.

Aber es fühlt sich so … so … Es hat Wirkungen, sonderbare Wirkungen. Kennst Du es auch, das Getriebensein? Die Unrast und Unruhe, das Flattern der Nerven, das Zittern der Hände, das Huschen der Augen, das Schlackern der Knie … die Atmung wird flach, der Puls wird schnell … Wenn ich es wahrnehme, das Getriebensein, dann fühlt es sich an wie … wie … Ich will anfangen und weglaufen gleichzeitig. Bin motiviert und gelähmt, gleichzeitig. Ein weiterer Zustand dazwischen. In diesem konkreten Fall aber einer, aus dem ich bald herauskomme. Und sicher auch bald wieder bin.

 

Langsam treibt es mich wieder heftiger. Hinaus. Auf den Weg. In einem Monat. Ungefähr. Ich gehe wieder im August.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 30.06.2017 waren der Geldeingang, eine Leckerei, ein begonnener Brief.
 
Die Tageskarte für morgen ist XIII – Der Tod.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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6 Antworten zu Getriebensein (2017: 181)

  1. petra ulbrich schreibt:

    Der Tod bedeutet doch, dass es einen Neuanfang gibt? Oder täusche ich mich? Jedenfalls wünsche ich dir alles, alles Gute!

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  2. Sofasophia schreibt:

    Ich freu mich aufs Mitwanderndürfen (as u like).
    Machst du in Leipzig (?) weiter, resp. wo du aufgehört hast?

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  3. Gudrun schreibt:

    Du sagst bitte Bescheid, wenn du in Leipzig sein wirst. Ich würde dir persönlich Glück wünschen wollen auf deinem Weg.

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