Es geht zuende (2017: 183)

Nicht mit mir, aber mit dem Jahr.

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Endlich. Es liegen mehr Tage dieses Jahres hinter mir, als mir noch bevorstehen.

Wieso freue ich mich so darüber? — Keine Ahnung. Es kann nicht daran liegen, daß die Tage wieder kürzer werden, denn das tun sie schon ein Weilchen. Auch die Temperaturen sinken noch nicht nennenswert, hat doch der Sommer ebenso erst begonnen. Und trotzdem gefällt es mir, daß der größere Teil des Jahres 2017 bereits vergangen ist. Meine liebste Zeit des Jahres rückt näher: Am 27. November beginnt die Adventszeit. (Jaja, damit nerve ich schon lang genug.) Aber jetzt ist erstmal die Hälfte 'rum.

Was ist denn so alles passiert? Naja, einige Berühmtheiten sind gestorben. Ich habe zuwenig gelesen, befürchte ich. Ich war etwa zehn Mal im Kunstmuseum und habe nicht jedesmal darüber geschrieben. Ich war unterwegs, sogar ziemlich viel, und immer im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Wie bitte? Ja, ich habe da einige “Regeln” zu beachten (es dürfte hier bekannt sein, wieso). Ich war unzufrieden mit meiner Schreiberei, mehr als einmal und manchmal sogar mehr als unzufrieden. Nur wenig habe ich über wirklich depressive Zeiten zu klagen. Von all dem für das erste Halbjahr Vorgenommenen habe ich … davon habe ich bestimmt über 90 % geschafft und noch einige andere Sachen abgearbeitet. Also bin ich mit dem ersten halben Jahr 2017 durchaus zufrieden.

 

Sonderbar, daß ich gerade heute und gerade in diesem Jahr so auf die Halbzeit achte. Und daß ich auch noch darüber schreibe … Obwohl das Teil meiner Drauflosschreibenmethode ist. Sonderbar auch, daß ich zur Zeit mein Schreiben so genau beobachte, wie ich aus meinen Notizen entnehmen kann. Gerate ich in Gefahr, in meinem eigenen Saft zu verschmoren? Vielleicht bin ich nur … Nein, es ist so: Ich achte zur Zeit sehr auf mich und mein Tun. Nur weiß ich nicht, welches Ziel ich damit verfolge. Aber das muß ich nicht wissen, denn es würde an meinem Verhalten eher nichts ändern. Also mache ich einfach weiter. Lebe weiter, liebe weiter, schreibe weiter, auf irgendeine Art (beinahe) “absichtslos”. Und fühle mich gut dabei. Ja, gut.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 02.07.2017 waren leckere selbstgemachte Erdbeermarmelade, ein überarbeiteter Anfang, ein produktiver Nachmittag im Radio.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Münzen.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler
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3 Antworten zu Es geht zuende (2017: 183)

  1. Watt? Freude, dass das Jahr zuende geht?? :-O
    Bei mir nicht.
    Gut, bis auf die Weihnachtsplätzchen … ;-)

    Gefällt mir

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