Ich will noch länger mein Geheimnis sein (2017: 281)

Ja, das ist ein Geständnis.

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Nein, mir fällt nicht nichts ein. Seit etwa zwei Stunden sitze ich und zerbreche mir den Kopf über … Es ist da ja immer ein gewisser Zwiespalt zwischen “das habe ich heut zu erzählen” und “das könnte ich auch veröffentlichen”. Die Schere im Kopf ist heute besonders groß.

Ja, ich gestehe, daß ich so einiges in diesem Blog hier nicht preisgebe. Vielleicht habe ich mehrere Blogs, die durch nichts und absolut nichts miteinander in Verbindung gebracht werden können, und vielleicht schreibt ein anderer Teil von mir dort über spezielle Teilbereiche meines Lebens. Manchmal fällt es uns/mir echt schwer, das zu trennen und auch getrennt zu halten. Wenn das passiert, bleiben für hier in seltenen Ausnahmen nur sehr wenige Worte übrig. Andererseits ist das hier die Stelle, an der ich alles versammeln wollte … und doch nicht kann, denn noch würde ich mich mit manchen Dingen zu angreifbar machen. Und deshalb …

 

Nein, von manchem Blog weiß niemand und würde nie jemand vermuten, daß es mein Blog ist. Und das ist gut so. Auch, wenn dann hier mal was zu fehlen scheint.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 08.10.2017 waren geschaffte Friemelei, ein besonderes Blau, ein Geständnis.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Stäbe.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

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Über Der Emil

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5 Antworten zu Ich will noch länger mein Geheimnis sein (2017: 281)

  1. puzzleblume schreibt:

    Es gibt genug Beispiele von Schriftstellern, die mehrere Pseudonyme verwendet haben, um verschiedenen Aspekten ihrer Persönlichkeit gerecht werden zu können, die sich auf diese Weise nicht gegenseitig relativieren, wie es im praktischen Leben der Fall ist.
    Schwierig wird es, wenn einen der Mitteilungsdrang packt, weil eine Gesamtakzeptanz ein Sehnsuchtsziel ist. Das Ziel würde ich aber auch aus dem Virtuellen raushalten und es dem Privatleben vorbehalten.,

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  2. natisgartentraum schreibt:

    Soso, lieber Emil. Das lässt tief blicken. Aber warum verrätst du es doch? Vielleicht möchtest du ja das wir es wissen. Meine Neugierde ist auf jeden Fall geweckt. Vielleicht wolltest du das ja auch bewirken. Ob wir es je erfahren?

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  3. Sofasophia schreibt:

    Du darfst so lange dein Geheimnis sein, wie du willst. Das alles geschieht freiwillig, niemand erwartet von dir etwas.

    Ich finde eh, wir sollten wieder alle mehr im privaten Raum leben und weniger zeigen.

    (Diese allgegenwärtigen maßlosen Nabelschauen gehen mir manchmal ganz schön auf die Nerven.)

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  4. wildgans schreibt:

    Was für ein diffiziles Statement!


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  5. gkazakou schreibt:

    Grad las ich einen Roman von Saramago über Ricardo Reis, eines der mehreren alter-egos von Fernando Pessoa. Darin überlebt das alter ego den Schriftsteller um ein Jahr und unterhält sich mit dem Verstorbenen. Sehr interessant.

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