Was nie geschrieben werden sollte (2017: 159)

Ein fesselnder Buchbeginn.

To get a Google translation use this link.

 

Sätze von gestern wurden zum Blog bzw. zu seinem Anstoß und brachten mir die “zornige Liebe” als Stichwort. Die Erinnerungen an ein Weib/ein weibliches Wesen lenken mich ab, machen mir Lust und Kopfkino. Wohin wird mich diese Melange an Phantasien noch bringen? Zum Schreiben, so hoffe ich. Das hoffe ich so inständig, daß es mein stummes inneres Gebet geworden ist und fast rund um die Uhr in mir murmelt. Nur selten kann ich mich davon lösen.

Ein angefangenes Buch hält mich mit seinen ersten Sätzen gefangen. Dabei schwor der Autor vor etwa 30 Jahren, daß er dieses Buch nie schreiben werde. Und nun liegt es hier. Eine Autobiografie. Es kann sein, daß mir die beiden vorhergehenden Bücher fehlen werden, um dieses zu verstehen. Egal, ich lese jetzt das vor zwanzig Jahren erschienene Werk. Und den “Vorwort”-Text, der so prägnant ist, den zitiere ich jetzt und hier. Er nämlich geht mir (mit den nachfolgenden zwei Seiten) nicht aus dem Kopf:

 

 


Frontansicht Gregor von Rezzori: Mir auf der Spur
 
Was ich hier betreibe, ist Paläontologie, Urzeitforschung. Schon was gestern geschehen ist, entzieht sich ins Geschichtliche. Vorgestern ist blasse Vorgeschichte. Vorvorgestern ist Mythenland.

Das Jahrhundert rast seinem Ende zu. Wer es durchlebt hat, fand es schwierig, mit dem Wechsel des Epochengeists Schritt zu halten. Erzählt er davon, so begibt er sich ins Reich der Schamanen. Er beschwört den Spuk von Wirklichkeiten, die unwirklich geworden sind.

Zeit ist das Verrieseln des Lebendigen. Aus ihr herauszuhören ist allein das Murmeln der Nornen. Wir stammeln dem nach, was davon in unserem Blut mitrauscht. Wir lauschen ins Blut, das mit unserer Zeit verflossen ist.

Gregor von Rezzori: Mir auf der Spur. S. 5
1. Auflage; genehmigte Taschenbuchausgabe Juni 1999.
btb Taschenbuch im Goldmann Verlag; © 1997 C. Bertelsmann Verlag,
beides Unternehmen der Verlagsgruppe Bertelsmann GmbH. ISBN 3-442-72494-5

 

 

Einer, der den größten Teil des 20. Jahrhundert erlebte, Gregor von Rezzori, schrieb dann doch noch seine Autobiografie. Beinahe auf den letzten Drücker. Und ich lese seit Tagen immer wieder das Vorwort und die ersten zwei Seiten … Aber seine vier “Idiotenführer durch die deutsche Gesellschaft.” muß ich irgendwann noch lesen, und seine “maghrebinischen” Werke. Ach, eigentlich alles.

Und nochwas. Zum Vergessen, Erzählen, Geschichtlichen. Denn seit letztem Sonntag weiß ich, daß ich als Kind bereits einmal in Leipzig das Völkerschlachtdenkmal bestieg; es gibt Fotos davon. Aber in mir keine, absolut keine abrufbare Erinnerung daran. Und ich bin noch nicht achtzig.

 

“Zeit ist das Verrieseln des Lebendigen.”

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 08.06.2017 waren ein nettes Gespräch mit viel Flachserei, geschaffte Musik, leckerer Linseneintopf.
 
Die Tageskarte für morgen ist VII – Der Wagen.

© 2017 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 3 Kommentare

Zorniger Wind (2017: 158)

Im fahrenden Bus geschrieben.

To get a Google translation use this link.

 

Ausschnitt aus der Unterwegskladde. Krakeliges Sütterlin.

Ausschnitt aus der Unterwegskladde. Krakeliges Sütterlin.
 
Mittwoch, der 7. Juni 2017
Kaum bin ich aus dem Haus auf die Straße getreten, empfängt mich ein zorniger Wind. Einer, der aus keiner Richtung kommt und von überallher zugleich. (Nachsatz, später dazugeschrieben:) Wenn nur die Liebe wäre wie dieser Wind!

 

Im fahrenden Bus geschrieben, wirklich. Die nachfolgenden Zeilen aus der Straßenbahn haben ein wesentlich konstanteres Schriftbild. Aber der Text beschreibt das, was mir heute vormittag geschah. Wieso ich kurz vorm Aussteigen dann den Nachsatz noch dazuschrieb, weiß ich schon nichtmehr.

 

Wenn die Liebe zornig wäre, wäre sie dann noch Liebe? Oder gehört auch das zu ihr, und Liebe ist mehr, viel mehr als das verklärt-romantisierende Bild, das heute von ihr gezeichnet wird? Liebe nämlich, glaube ich, ist nicht einfach nur, sie muß erarbeitet, gepflegt, immer wieder aufgefrischt werden. Da gehört auch dazu, daß sie manchmal zornig ist, denn sie muß es ja nicht zur geliebten Person sein, sondern wäre es im Fall des Falles vielleicht auf einige Ereignisse/Umstände, die so eintreffen.

Jedenfalls bin ich nicht der erste, dem die zornige Liebe in den Sinn kommt: Peter Rosegger schrieb von ihr in “Jakob der Letzte”, in der Bibel ist von ihr bzw. vom heiligen Zorn Gottes zu lesen. Der Fundstellen gibt es beinahe unzählbar viele … Zornige Liebe ist vielleicht die, die laut ihr “Jetzt erst recht!” ruft oder leise und zaghaft ein “Trotzdem.” zwischen den Tränen hindurchflüstert. Sie ist eine, die den widrigen Äußerlichkeiten, dem Neid und der Mißgunst zu widerstehen versucht. Sie ist manchmal schon auf dem Weg in die Einseitigkeit … Insbesondere Elternliebe, also die zu den Kindern/Nachkommen, erlebte ich als zornig, weil sie manchmal so schwer aufrechtzuerhalten war und ist (ich selbst schaffte es nicht, mußte aufgeben und mich zurückziehen); auch die zu den eigenen Eltern kann so sein.

Oder ging es mir vielleicht nur darum, daß auch sie Liebe aus keiner Richtung und von überallher zugleich kommt? Wenn ich es nur noch wüßte …

Zornige Liebe … Ist sie für Dich ein Widerspruch, etwas, das nicht sein kann, weil dann, wenn das Gefühl zornig ist, es keine Liebe mehr ist?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 07.06.2017 waren vier digitalisierte Musikkassetten, Nachdenken über Gefühle, ein erhaltenes Lob.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.

© 2017 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Erlebtes, Geschriebenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 16 Kommentare

Gewitternaß (2017: 157)

Sommererleben.

To get a Google translation use this link.

 

 

Es war nicht schwül, auch nicht heiß. Die Sonne stand an einem Himmel mit wenigen Wolken. Dann war innerhalb von 15 Minuten alles anders. Wind kam auf, dunkelgraue, fast schwarze Wolken türmten sich rund um die Stadt und dann auch über ihr. Windstille, für ein paar Augenblicke; und dann gehen die Schleusen auf. Nein, es war kein Wolkenbruch, aber ein heftiger Regenguß, der, begleitet von Blitz und Donner, die Straßen glänzen machte und den Dreck hinwegspülte. Das Gewitter dauerte etwa zehn Minuten und war so schnell vorbei wie es begann. Die grauen Wolken blieben. Sie hingen über der Stadt und waren an nur wenigen Stellen von helleren Streifen durchzogen. Ich vermochte nicht zu erkennen, daß sich die Wolken noch bewegten, zogen. Ich konnte mich also nicht in der Sonne trocknen lassen. Begossener Pudel, ich, der ich dem Nachmittagswetter vertraute, weit in die Heide gegangen war, nicht so schnell in bewohnte Gegend kam und die zehn Minuten ohne Unterstellmöglichkeit im Regen stand.

Ab nach Hause. Und dort war ich ziemlich schnell in der Badewanne verschwunden. Um mich wieder auf- und durchzuwärmen. Wie gut, daß die Fernwärme noch nicht abgedreht wurde und ich mir die Wohnung mit Heizung und zwei Dutzend Teelichtern schön kuschelig warm machen konnte. Und unter meiner Decke ist es sowieso sehr angenehm.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 06.06.2017 waren viel geschaffte Arbeit, angesehene Fotos, feiner Tee.
 
Die Tageskarte für morgen ist XIV – DIe Mäßigkeit.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, Miniatur, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare

Lagerfeuer (2017: 156)

Plagegeister

To get a Google translation use this link.

 

 

Die Sonne geht gerade unter und die Mücken versammeln sich wie wir ums Feuer. Einige Insekten werden darin verglühen, vielleicht erst, nachdem sie an uns ein Festmahl gehalten haben. Andere bleiben den Flammen fern. Wir aber, eng umschlungen in Sand und Gras sitzend, sind nicht glücklich über ihren Besuch, versuchen sie zu vertreiben oder zu erschlagen. Die so oft beworbenen Mittelchen gegen sie sind unwirksam, den ganzen Abend über wird das Klatschen zu vernehmen sein. Zeltplatzlagerfeuer am Seeufer sind romantischer ohne die Biester!

Einen Weg, der Plage für eine Weile zu entgehen, gibt es ja: Ab ins Wasser. Und dafür lege ich jetzt das Smartpone beiseite …

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 05.06.2017 waren das Frühstück, Erinnerungen, Verstecktes.
 
Die Tageskarte für morgen ist IX – Der Eremit.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, Miniatur, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 4 Kommentare

Sonntagabend (2017: 155)

Ich erzähle ihr nebenbei.

To get a Google translation use this link.

 

 

Kurz nach acht. Abends. Das Ausschlafen heute hat … nun, keine Wirkung. Ich bin schonwieder viel zu müde. Nach nur sieben Stunden wachsein könnte ich jetzt einen ausgedehnten Winterschlaf antreten, für sechs bis acht Monate einfach durchschlafen ohne dieses lästige essen und trinken und aufs Klo müssen. In der Zeit wären dann auch die Fettreserven, diese überflüssigen Pfunde, komplett aufgebraucht und abgebaut. Hach! Aufwachen und wieder schlank sein, das wär’s. Aber Winterschlaf geht sowieso nicht und jetzt schlafen geht auch nicht. Nicht heute Abend. Es wird Zeit, daß ich mich zum Ausgehen fertigmache. Um neun bin ich vor dem Kino verabredet. Mal sehen, wozu. Jaja, da gibt es mehrere Optionen: nur zum Kino, zu Kino und danach noch etwas trinken gehen, zu Kino und danach etwas trinken gehen und gemeinsam frühstücken, zu all dem ohne Kino oder aber um nur dortzustehen und nicht angesprochen zu werden. Ich rechne mit der letzten Variante. Naja, sie hat ja Bilder von mir, sie weiß ja, wie ich aussehe. Von ihr habe ich nur eine vage Beschreibung; Bilder verschickt sie nicht mehr, weil die schon zu wer-weiß-welchen Dingen genutzt wurden, für die sie nie gedacht waren. Das Treffen wird also im ungünstigsten Fall nicht stattfinden oder ein halbes «blind date» sein mit ungewissem Ausgang.

Es wird heute Abend kein einziger Film gezeigt, der mir gefallen könnte. Das habe ich dann doch im Internet nachgesehen. Nur Krach-Bumm oder Schnulze – hoffentlich schleppt sie mich in keinen davon. So, frisch rasiert bin ich jetzt und auch sonst fertig mit allem, bleibt die Frage: Was ziehe ich an? Gehh ich wie immer, mit Jeans und Shirt, oder … Es ist vielleicht besser, wenn ich … Nein, ich muß mich wohlfühlen, sonst reagiere ich viel zu steif, zu verklemmt, kann ich nicht wirklich ich sein. Es reicht, daß ich mich im Büro verkleiden soll, neuerdings will der Chef Krawatte sehen. Wie ich den Kulturstrick hasse! Also Jeans und ein T-Shirt ohne Löcher, gut so. Hey, Katze, komm! Ich hab Dir extra frisches Futter hingestellt und ein paar Leckerlis dazugelegt. Schließlich weiß ich noch nicht, wann ich wiederkomme. Bleib mir treu, Schnurrknäuel. Bis bald.

 

In den zwanzig Minuten, die ich jetzt vorm Kino stehe, habe ich noch niemanden gesehen, auf die die Beschreibung paßt. Es ist auch schon fünf Minuten nach der verabredeten Zeit. Ich glaube, das wird … Hey, nicht die Augen zuhalten, da sehe ich ja nichts!

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 04.06.2017 waren Ausschlafen, Besprochenes und ein freier, schöner Abend.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Münzen.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz

CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, Miniatur, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

Pfingsten (2017: 154)

Das Fest der vergessenen Bedeutung.

To get a Google translation use this link.

 

Eines der Hochfeste der (katholischen) Kirche und Ende der Osterzeit: die “Ausgießung des Heiligen Geistes”. Ein Frohes Pfingstfest wünsche ich euch!

 

Aus Kindertagen ist mir aber etwas ganz bestimmtes in Erinnerung geblieben. Da gab es nämlich zu Pfingsten einen besonderen Titel zu vergeben für denjenigen, der am Pfingstsonntag (oder Pfingstmontag) am längsten im Bett blieb, als letzer aufstand. Derjenige wurde geschlechtsunabhängig nämlich Pfingstochse. Dieser altbayerische Brauch war auch im Erzgebirge verbreitet.

Früher, als die Zeiten noch schlecht und die Jugend noch nicht verdorben waren, da war der Pfingstsonntag der erste Tag, an dem das Vieh auf die Weide getrieben wurde. Und das stärkste und ansehnlichste Tier wurde geschmückt – von daher die Redensart, jemand sein “herausgeputzt wie ein Pfingstochse”. Oft wurde dieses Tier dann zum Pfingstfestmahl geschlachtet. (Noch mehr zu Pfingstochsen bzw. Pfingstbräuchen und Bedeutung des Festes ist auf Pfingstfest-info zu lesen.)

 

Ich treibe mich gerade noch in Leipzig herum, habe viele viele Bilder gemacht und werde noch mehr machen, glaub ich. Irgendwann morgen und übermorgen werde ich die vielleicht sortieren. Seht es mir nach, daß von Unterwegs nur so wenig Text kommt.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 03.06.2017 waren (bis jetzt) der Umweg nach Leipzig, viele wundervolle Gestalten, leckeres Eis.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Stäbe.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Erlebtes, Geglaubtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

Soliloquium (2017: 153)

In imagination. In poema fecerit.

To get a Google translation use this link.

 

 
Soliloquium in imagination
 

Laß uns hinausgeh’n und den Schatten suchen
Am Ufer, am See, am Fluß unter Buchen,
Und unsere Füße ins Wasser tunken!
Und laß uns träumen, verliebt und versunken
Vögel und Bienen und Enten belauschen
Und einige Worte und Küsse tauschen.

Komm, weig’re Dich nicht, mit hinauszugehen!
Komm, hilf mir dabei, das Schöne zu sehen!
Wieso frag‘ ich Dich eigentlich jedesmal?
Dir, Phantasie, ist doch immer egal,
Ob ich Dich frage, bitte oder auch nicht …
Das tu ich doch sowieso nur im Gedicht.

 

 

(Ich glaube, der Fall von imagination ist falsch. Wer mit Latinum verrät mir die korrekte Variante?)
Ja, es war mir mal wieder nach Reimerei. Und wonach ist es euch?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 02.06.2017 waren drei kopierte Musikkassetten, zwei Dutzend fertig bearbeitete Alben, leckeres Abendessen.
 
Die Tageskarte für morgen ist VI – Die Liebenden.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017 | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Wärmewirkung (2017: 152)

Zum Glück arbeite ich nicht mit lebendem Material.

To get a Google translation use this link.

 

Diese Hitze. Himmelherrgottnochmal. Mir zerläuft das Hirn, jeder Gedanke an Bewegung – noch dazu draußen in der Sonne – verursacht Schweißausbrüche. Ich trinke mehr als gut wäre (alkoholfrei, aber irgendwas zwischen vier und zehn Liter am Tag), habe keinen Appetit und bin ziemlich genervt, pissig gar. Müde macht mich die Hitze auch. Und so hänge ich vor meiner Arbeit wie eine Schüssel weichgekochte Birnen bei Neunzig in ’ner Linkskurve. Die Augen wollen nicht offenbleiben, der Kopf neigt sich nach vorn, zu Seite, nach vorn, nach hinten – ihn abzustützen mit der Hand würde einen ekligen Schweißfilm zwischen Hand und Kopf entstehen lassen. Monotone Klänge tun ihr übriges. Zuhause hätte ich mindestens eine Ventilator angeschaltet, die Füße in einer Schüssel mit Wasser, feuchte Laken vor die Fenster gehängt. Doch ich bin nicht zuhause. Ich sitze in einem kleinen Büro am Schreibtisch, suche nach Metadaten von digitalen Audiodateien, ergänze sie, benenne Dateien um, korrigiere den immer wieder auftretenden Fehler, daß anstelle eines Apostrophes ein Akzentzeichen in Dateinamen verwendet wird (was in gemischten Betriebssystemumgebungen zu Irritationen führen kann und oft führt), korrigiere andere orthographische Fehler, versuche entsprechende Musikgenres zuzuordnen. Derweil wird eine Musikkassette digitalisiert, leider geht das nur in der originalen Abspielzeit und ist damit echt zeitraubend.

Nebenbei werden die digital bemusterten Alben heruntergeladen. Singles bleiben außen vor, auch Maxisingles. Doch jeder einzelne Link muß im Browser überprüft werden, ob er oder ob er nicht zum Sender paßt und mindestens eine EP ist. Das geschieht alles irgendwie gleichzeitig. Ja, manchmal komme ich so in den Genuß, neue und gute Musik bereits vor dem Verkaufsstart zu hören, manchmal bringe ich auch den einen oder anderen Musiktip bei den Macherinnen der tagesaktuellen Sendungen unter; und ab und an bastele ich aus der digitalen Bemusterung zwei oder drei Stunden Nachtmusik. Das alles macht Spaß, ja. Doch nicht in dieser Hitze. Nach sechs Stunden ist Konzentration nicht mehr möglich, beginne ich, eklatante Fehler zu machen. Da trage ich das Musikgenre als Albumtitel ein und das Erscheinungsjahr beim Kommentar – zum Glück bemerke ich den Fehler noch vorm Speichern der Änderungen. Das letzte heute bearbeitet neue Album war ein Sampler, auf dem ein Musikverlag eine Vorschau auf die im Sommer erscheinenden CDs gibt: Im Titelfeld ist auch der Interpret eingetragen, der Interpret heißt im dafür vorgesehenen Metadatenfeld “various artists”, beim Genre steht der Name des Labels, und alles, wirklich alles ist kleingeschrieben. Gut, einiges nimmt mir das von mir genutzte Programm an Arbeit ab, mit ihm kann ich bei allen Dateien eines Albums gleichzeitig Manipulationen an den Metadaten vornehmen, aber die wollen sehr gut überlegt sein. Sonst sind solche Daten auch einfach mal weg. Bei diesem Sampler geschah mir das heute. Ein Tippfehler, und alle Lieder hießen nur noch Tracknummer – Albumtitel – Künstler. Die Metadaten und die heruntergeladene gepackte Datei waren natürlich schon gelöscht.

Ich hab den Download wiederholt und mir die gar nicht einmal so schlechte Musik auf dem Heimweg angehört. Die Datenoperationen muß ich morgen wiederholen. Und dann kommen morgen wieder etwa 25 korrigierte oder neue Alben ins Musikarchiv. Arbeite ich in dieser Geschwindigkeit weiter, dann werde ich nie damit fertig: Die Anzahl der Neuzugänge überschreitet die Anzahl der fertig bearbeiteten Alben. Also muß ich einen Zahn zulegen oder strenger aussortieren. Aussortieren. Ich … Ach, es ist mir für solche Arbeit eingentlich viel zu warm.

 

Ach, wer mag, darf gerne mal versuchen …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 01.06.2017 waren ein paar geschaffte Alben, ein Plausch, eine wilde Hoffnung.
 
Die Tageskarte für morgen ist XVI – Der Turm.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Du, aber nicht ich. (2017: 151)

Mut und Geständnisse.

To get a Google translation use this link.

 

 

Jetzt gib doch Ruhe, hör auf zu nerven. Mir fehlt eben der Mut, manches zu sagen oder zu zeigen. Da ist zum einen Scham, ja, ich schäme mich für manche Dinge. Zum anderen ist da auch Angst vor Ablehnung, wenn ich manches preisgebe. Dabei hatte ich mir doch vorgenommen, mutiger zu sein? Ja, ich hatte es Dir auch versprochen, mutiger zu sein. Aber es ist so schwer. So schwer. Vor allem wenn ich Dir sagen würde, was ich mir wirklich von Dir wünsche: Du würdest mir eine scheuern und dann wärst Du weg. Ja, da bin ich mir sicher. So gut kenne ich Dich schon. Und nein, ich würde Dich nicht verlassen, wenn Du mir etwas gestehen würdest. Niemals, denn es gibt nichts, weswegen ich vor Dir zurückschrecken würde.

[F.M.: Gehen zu (z)weit (unveröff.)]

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 31.05.2017 waren AUfgeräumtes, ein freier Tisch, weggebrachte Bücher.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Münzen.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, One Post a Day, Ungeschriebene Geschichten | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Milieustudie nach Gewitter (2017: 150)

Augenzwinkernd “frei erfunden”.

To get a Google translation use this link.

 

 

Das Gewitter, das die dringend notwendige Abkühlung und Entspannung hätte bringen können, zieht und zog wie so oft um die Stadt außen herum. Nur ein paar wenige Tropfen finden ihren Weg auf Straßen, reichlich vorhandene Wiesen und andere Grünflächen, Wege und Dächer im Neubaugebiet, das ich noch immer lieber Neubau- als Plattenbaugebiet nenne. Bei letzterem Begriff habe ich sofort Bilder von schäbigen Hochhaussiedlungen mit abgewracktem Drumherum vor Augen, in denen sich der Bodensatz der Gesellschaft sammelt, in denen – dank der großzügigen Sicherung des Existenzminimums durch die Hilfe zum Lebensunterhalt, auch ALG-II oder Hartz-IV genannt, die bis zu genau Null Euro abgesenkt (sanktioniert) werden kann, aber dann noch immer das Existenzminimum sichert – all die Erwerbsfähigen Hilfebedürftigen konzentriert werden und andere Menschen, deren Existenz nicht mehr kapitalisiert werden kann. Jedenfalls ist nicht das der Grund, warum das Gewitter die Stadt so selten trifft. Vielleicht ist die in der städtischen “Landschaft” stärker erwärmte und dadurch aufsteigende Luft der Grund dafür, daß das Wetter um die Stadt einen Bogen macht … Nach einiger Zeit aber bemerken auch die Menschen hier, daß es frischer geworden ist, ein wenig nur, aber immerhin. Das Thermometer fiel nicht wie andernorts um zehn oder mehr Grad Celsius, sondern nur um schlappe sechs Grad; die Schwüle allerdings ist verschwunden. Das läßt aufatmen, durchatmen. Und so stehen Leute vor den Häusern, an den Spielplätzen, haben ein Bier dabei oder zwei oder einen ganzen Kasten davon, trinken und reden, rauchen und tratschen. Das fällt mir immer wieder auf, wenn ich diese Stadt hier, diesen Stadtteil mit anderen Städten und Stadtteilen vergleiche: In HaNeu treffen sich die Nachbarn, Menschen – anderswo kann ich das so nicht beobachten. Ob das in der Silberhöhe, in Trotha oder in der Südstadt, in anderen Städten auf dem Brünlasberg, auf dem Eichert, in der Warschauer Straße oder am Grevener Damm oder sonstwo ist, West wie Ost, Nord wie Süd: Nirgends sind mir diese Bewohnertreffen vor den Häusern gegenwärtig, nur hier in HaNeu.

Und so stehen sie da. Reden miteinander. Tauschen sich aus. Fremdeln, wenn sich einer der “Asylanten” dazustellt, so wie sie fremdelten als ich mich zum ersten Male ganz in Schwarz, vollbärtig und mit Kopftuch, dazustellte. Aber nach so einem entspannenden, reinigenden, abkühlenden Gewitter sind sie auch etwas milder gestimmt; und langsam, ganz langsam mischen sich zum alten Halleschen Dialekt, zum Fränkisch und Sächsisch und zum Mecklenburger Platt auch französische und andere Akzente. Es braucht nur Zeit. Damals, als HaNeu entstand, war die Zeit nicht. Und doch rauften sich alle zusammen, arbeiteten viele doch im gleichen Betrieb in Leuna oder Schkopau in der Chemie. Auch heute sind es viele, die ihr Geld von einundderselben Stelle bekommen, vom Jobcenter nämlich, und viele gehen arbeiten und bekommen trotzdem noch Geld von dort. Nach dem Gewitter stehen sie da und träumen davon, daß auch unter den Politikern und im Amt irgendwann einmal ein reinigendes Gewitter seine Wirkung haben wird, damit Diedaoben sich mal wieder an Diehierunten erinnern und endlich! auch etwas für Diehierunten gemacht wird. Aber vielleicht ist es auch bei den Politikern und im Amt so, daß zu viel heiße Luft den Durchzug eines reinigenden Gewitters verhindert …

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 30.05.2017 waren endlich wieder genug Kaffee im Haus, Regen und Gewitter, die Bestätigung, daß ich meine Kamera nur vergessen habe.
 
Die Tageskarte für morgen ist das As der Münzen.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 8 Kommentare

Zu viel Zuviel (2017: 149)

Zeit für mehr Weniger.

To get a Google translation use this link.

 

 

Zu viel Hitze. Zu viel Sonne. Zu viel geredet.
Zu viel geschrieben in zu viele Kladden.
Zu viel hineininterpretiert.
Zu viel geträumt. Zu viel Phantasie.
Zu viel gegessen. Zu viel gehört.
Zu viel gezweifelt. Zu viel verschwiegen.
Zu viel gezögert. Zu viel gewagt.
Zu viel geglaubt. Zu viel gedacht.

Zu viel Zuviel.

Zeit für mehr Weniger.
(Aber ob ich das kann?)

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 29.05.2017 waren eine Überraschung am Vormittag, erfahrene “Geheimnisse”, eine fertige Sendung.
 
Die Tageskarte für morgen ist XVII – Der Stern.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Eigentlich (2017: 148)

Dann aber doch anders?

To get a Google translation use this link.

 

Eigentlich.

Eigentlich hätte ich allen Grund, mich lauthals zu beschweren: über die Hitze, über die Sonne, über die Leere neben mir, über das Verschweigen, über sooooo vieles … Eigentlich hätte ich wirklich allen Grund. Doch ich will es nicht tun.

Der heutige Tag begann bereits halb acht. Ich habe nicht besonders gut geschlafen. Allerdings konnte ich so die morgendliche Kühle der noch beschatteten Hausseite nutzen und frische Luft in meine Wonung lassen. Seit etwa elf laufen dann aber drei Ventilatoren und bliesen und blasen mich bzw. nasse Tücher an … Den Möbeln tut die erhöhte Luftfeuchtigkeit sogar gut: ein leicht wackelnder, weil völlig trockener Stuhl steht wieder fest. Mein Kassettentonbandgerät funktioniert auch wieder, nachdem ich den ausgeleierten Antriebsgummi durch einen passenden Haargummi ersetzt habe (ich habe mich heute getraut, in diesem Gerät herumzupfriemeln!) – allerdings hat das Teil keinen USB-Anschluß, der ist “nur” am auch ausprobierten Schallplattenspieler vorhanden. Wieso ich das ausgerechnet heute tat? Keine Ahnung.

Am Nachmittag war ich an einem der kühleren Orte der Stadt. Nein, nicht im Museum, sondern im Bahnhof. Dort, wo heute ziemlich viele Besucher des Evangelischen Kirchentags ankamen. Manche von ihnen erfüllten gleich mehrere Klischees (nein, die verrate ich nicht), andere sahen sehr normal und wieder andere sogar ziemlich hochoffiziell aus. Ja, ich saß und schmunzelte sehr ob meiner Vorurteile und Schubladisierungen, hatte mich tatsächlich errötend ertappt. Wie gut, daß ich meinen Kopf zur Kladde senken und so halten konnte, bis die Verfärbung verüberwar.

 

Ich tu mich gerade etwas schwer mit dem Wechsel von einer in eine andere Routine. Noch dazu gefällt mir die gerade verlassene mehr als die gerade wieder aufgenommene. Es ist sehr seltsam mit den Dingen, die ich mag, die ich liebe; es ist sogar für mich immer wieder verwirrend. Eigentlich könnte ich mich jetzt auch darüber beschweren und über einige Dinge, die damit zusammenhängen. Aber ich tu es nicht. Ich versuche, die schönen und guten Momente zu sammeln und hervorzuheben.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 28.05.2017 waren die morgendliche Frische, Repariertes, und sortierte Bilder.
 
Die Tageskarte für morgen ist IV – Der Herrscher.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 6 Kommentare

Dieser Tag (2017: 147)

Auszug.

To get a Google translation use this link.

 

 

Dieser Tag, der nicht existiert, an dem ich nicht vollgefressen heimkam, dieser Tag, der nicht zu heiß war, weil er ja nicht existiert, dieser Tag, an dem ich … Oh nein, ich hab ja nicht, weil dieser Tag einfach nicht existiert …

Ganz plötzlich kann aus zufriedenem Schweigen ganz anderes werden.

[F.M.: Gehen zu (z)weit (unveröff.)]

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 27.05.2017 waren ein Zweijähriger mit dem Sprachvermögen und -verhalten eines Erstklässlers, das Treffen, Reden und Essen mit der allerallerallerbesten Freundin.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Schwerter.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Geschriebenes, One Post a Day, Ungeschriebene Geschichten | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Mißverständlich (2017: 146)

Wieder nur kurz.

To get a Google translation use this link.

 

 

Dabei ist die Sprachlosigkeit,
die bei mir zur Zeit zu herrschen scheint,
wirklich nur ein sehr zufriedenes Schweigen.

Ein 28er nach Helmut Maier.

 

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 26.05.2017 waren erledigte Arbeit, genossene Zeit, die Badewanne.
 
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Münzen.

© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Achtzehn Netzteile (2017: 145)

Bereits entwirrter Haufen.

To get a Google translation use this link.

 

Da ich nicht “vatertagte”, nahm ich mir die Zeit, einen Beutel mit Netzteilen auseinanderzufitzen und auszusortieren. Für diverse Nokia- und Siemens- und Samsung- und LG-Gerätschaften, die meist Mobiltelefone waren. Achtzehn, von zwei verschiedenen Sorten jeweil zwei Stück, eines, das nur als “OEM” beschriftet ist, zwei mit verschiedenen festverdrahteten USB-Formaten. Dazu kamen diverse Anschlußkabel von Geräten zu USB und Line-In, zu VGA und Cinch-Video usw. usf. Wie alt die alle sind? Ich habe keine Ahnung.

 

Auf einem Haufen liegen (wenn ich mich nicht verzählt habe) achtzehn bereits auseinandergefitzte Netzteile und einiges Anderes.

Auf einem Haufen liegen (wenn ich mich nicht verzählt habe) achtzehn bereits auseinandergefitzte Netzteile und einiges Anderes.

 

Das sind einige Kilogramm Kupfer in den Transformatoren. Weg damit, hier werden sie nicht mehr gebraucht (wie auch ein halbes Dutzend alter Mobiltelefone).

Manchmal ist es so einfach, Dinge der Verwertung zu übergeben …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 25.05.2017 waren Zuhausebleiben, geschafftes Sortiertes, Wohltuendes am Abend.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Königin der Stäbe.

© 2017 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2017, Gesehenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar